Handball

Bezirksklasse Frauen Schon in ihrem zweiten Jahr steht der HSG Odenwald/Bauland ein kleiner Umbruch bevor

Mittelfeldplatz als Saisonziel

Nachdem die erste Frauenmannschaft der HSG Odenwald/Bauland in der vorigen Runde souverän den Aufstieg in die Bezirksklasse geschafft hat, steht jetzt schon im zweiten Jahr des Bestehens ein kleiner Umbruch an.

Viele ältere Spielerinnen und auch die Handballquereinsteiger, die jahrelang das Gesicht dieser "Kooperationsmannschaft" prägten, haben sich dazu entschlossen, mehr in die Unterstützerrolle zu schlüpfen und nur noch einzuspringen, wenn es unbedingt notwendig wird, da die Bezirksklasse mit insgesamt 18 Saisonspielen doch etwas zeitintensiver wird. So geht in dieser Runde nur ein Team der HSG Odenwald/Bauland auf Punktejagd. Die damalige zweite Mannschaft hat in der vergangenen Saison in der Kreisliga ebenfalls eine gute Rolle gespielt.

Den Nachwuchs heranführen

Auch in der neuen Saison sollen wieder Spielerinnen aus Walldürn und Hardheim, die in der A-Jugend und B-Jugend unterwegs sind, schon an den Frauenbereich herangeführt werden. Das dürfte besonders für die A-Jugendlichen aus Walldürn recht schwierig werden, da diese selbst 16 Spiele zu absolvieren haben (sie trainieren und spielen unter dem "Dach" des TSV Buchen). Mit Holger Ziems hat man zwar auch gleichzeitig einen der A-Jugendbetreuer als Damen-Verantwortlichen, doch gerade durch die schulische Belastung ist für die A-Jugend die Damenmannschaft nur zweitrangig.

Trainer Ziems geht davon aus, dass man mit dem Abstieg nicht zu tun haben wird. Mit Katja Bauer verliert das Trainerteam zwar "eine ganz Große", doch Betreuer Matthias Hefner wird versuchen, auch diese Lücke zu schließen. Mit Doris Steinbach wird das Trainertrio komplettiert.

Glücklicherweise hat die Mannschaft mit Anja Weimer auch Verstärkung für das Tor erhalten.

Das erste Heimspiel der HSG Odenwald/Bauland findet am 22. Oktober um 12.30 Uhr in der Nibelungenhalle Walldürn gegen die dritte Mannschaft der Bundesligavertretung aus Neckarsulm statt. hz