Handball

Handball Die HG Königshofen/Sachsenflur kämpft in der Verbandsliga fast schon um ihre letzte Chance

Möglichkeit der Wiedergutmachung

Archivartikel

Ein echtes Kellerduell findet in der Handball-Verbandsliga am Sonntag in der Tauber-Franken-Halle in Königshofen statt. Zu Gast ist dort um 17.30 Uhr der TSV Germania Malsch. Aktuell liegt das Team mit 5:13 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz.

Die Germania sind zu Hause aber wohl etwas stärker einzuschätzen als auswärts. In eigener Halle holten sie nämlich vier ihrer bisherigen fünf Punkte.

Für die HG ist dies also die Gelegenheit, sich im zweiten Heimspiel in Folge aus dem aktuellen Leistungstief zu befreien. Spielt man allerdings so wie am vergangenen Wochenende, dann dürfte dies wohl nicht gelingen. Vor allem im Angriff fehlten die Ideen und die Durchschlagskraft. Offensiv-Bemühungen sind zwar vorhanden, doch häufig stehen sich die Jungs selbst im Wege. Die Chancenverwertung ist mangelhaft – und hinzu kommen noch viele technische Fehler. Wenn man es nicht besser wüsste, dann wäre man fast geneigt zu sagen, dass die Mannschaft zu schlecht für die Verbandsliga sei.

Aber im Training und phasenweise auch in den Spielen gibt es immer wieder sehr gute Ansätze. da sieht man, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Doch aktuell kann sie dies nicht abrufen. Vielleicht ist der Druck zu groß; oder es fehlt nur die Erfahrung.

Eines muss die Mannschaft in diesem wichtigen Spiel ganz gewiss zeigen: Die Einstellung muss stimmen. Kampf und Leidenschaft kann man auch ohne die „hohe Handballkunst“ zeigen.

Klar ist: Verliert man auch dieses Spiel, dann kann man wohl schon nach zehn Spieltagen für die neue Saison planen – dann allerdings in der Landesliga.