Handball

Handball-BW-Oberliga, Frauen HSG vergibt sechs Siebenmeter

Nervös am Punkt

Archivartikel

Mannheim.Der Saisonauftakt der HSG Mannheim in der Frauenhandball-Oberliga ist daneben gegangen. Gegen die HSG Strohgäu blieb der erhoffte Sieg aus, mit 25:29 (12:13) unterlag das Team von Trainer Peter Jano. Einer der offensichtlichsten Gründe für die Niederlage: Die schwache Siebenmeterquote. Gerade einmal einen von sieben Strafwürfen brachten die Mannheimerinnen unter. Zum Vergleich: Strohgäu verwandelte vier von fünf.

„Unsere Chancenverwertung war katastrophal“, bemängelte Mannheims zweifache Torschützin Nathalie Schützdeller, die selbst auch einmal von der Linie scheiterte. Auch die neue Außenspielerin Carla Wiegand zeigte sich selbstkritisch: „Unsere Abwehr stand ganz gut, aber es fehlte oft die letzte Aggressivität, um das Spiel der Gäste zu unterbinden.“

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit wechselnden Führungen blieb die Partie bis zum 18:19 (44.) eng. Danach häuften sich die Fehler im Spiel der Mannheimerinnen, was Strohgäu nutzte, um auf 18:23 (49.) zu enteilen. Als die Gäste-Führung sieben Minuten vor dem Ende auf sieben Tore angewachsen war, bedeutete dies die Entscheidung.

„Wir haben die zwei Punkte wirklich unnötig abgegeben“, ärgerte sich Trainer Peter Jano. „Aber wir müssen das jetzt schnell abhaken und nach vorne schauen“, wollte er sich nicht allzu lange mit der Niederlage aufhalten, sondern legte gleich den Fokus auf das kommende Wochenende. Dann geht es zum TSV Heiningen. me