Handball

Handball Rimpar Wölfe bringen wichtigen Sieg aus Hagen mit / Felix Karle trifft auch

Ohne Hektik die Angriffe ausgespielt

Archivartikel

Kämpferische Wölfe entführen nach starker Teamleistung am Freitag zwei Punkte aus der „Krollmann-Arena“ in Hagen. Vor knapp 700 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an ein sehr intensives Spiel, in dem Rimpar auf den kranken Max Bauer und den verletzten Philipp Meyer verzichten musste.

Die „Wölfe“ begannen sehr konzentriert und stellten den Angriff von Hagen von Anfang an vor Probleme. Nach neun Minuten stand die erste Vier-Tore-Führung für Rimpar durch ein Tor von Fin Backs in Überzahl, auf der Anzeigetafel. Angeführt von ihrem besten Torschützen Jan-Lars Gaubatz (8 Tore) kämpfte sich Hagen zurück ins Spiel und war beim Spielstand von 9:10 wieder dran (20.). In dieser ersten schwierigeren Phase ließen sich die Unterfranken nicht aus dem Konzept bringen und spielten vorne geduldig ihre Angriffe aus, ohne in Hektik zu verfallen. So kam es, dass man sich erneut absetzte, und nachdem Kapitän Patrick Schmidt mit der Halbzeitsirene einnetzte, hieß es 11:15 in die Pause.

Es galt, wachsam zu bleiben und weiter mit der geschlossenen Einstellung und der aggressiven Abwehr zu agieren. Leichter gesagt als getan: Hagen kam mit viel Tempo aus der Kabine, und nach 37. Minuten traf Bartosz Konitz zum 16:17 und nun war Hagen mit der Halle im Rücken wieder brandgefährlich. In dieser Phase vernagelte aber Max Brustmann erneut seinen Kasten und wehrte gleich mehrere Würfe der Hagener ab. Als Benni Herth in der 44. Minute, nach einem Siebenmeter zum 20:16 traf, war die Vier-Tore- Führung erneut hergestellt.

In der 45. Minute wurde Michael Schulz nach der dritten Zeitstrafe des Feldes verwiesen und Rimpar musste in Unterzahl agieren. Hagen warf noch einmal alles in die Waagschale und kam erneut durch Jan-Lars Gaubatz auf 20:21 heran. Die Abwehr der Gäste blieb aber stabil und stemmte sich mit aller Macht gegen die Angriffsbemühungen des Gegners. Im Angriff blieb man erneut ruhig und auch gegen eine offensivere Deckung der Gastgeber wurde diszipliniert gespielt, bis sich eine Gelegenheit ergeben hatte. So konnte man, sechs Minuten vor dem Ende, beim Spielstand von 21:26 durch Fin Backs, von einer ersten Vorentscheidung sprechen. Zu guter Letzt durfte sich noch der Tauberbischofsheimer Felix Karle in die Torschützenliste eintragen. Nach dem Schlusspfiff sah man den Wölfen die Freude über den 24:29 Erfolg an, welcher natürlich ausgiebig bejubelt wurde. riw