Handball

Handball Zweitligist ist 2019 in der s.Oliver-Arena in Würzburg noch ohne Niederlage / Am heutigen Samstag kommt mit Nordhorn-Lingen ein Spitzenteam

Rimpar will im „Wolfsrevier“ seine Serie ausbauen

Archivartikel

Heimspiel für die DJK Rimpar Wölfe in der 2. Handball-Bundesliga. Am heutigen Samstag wird um 19.30 Uhr die HSG Nordhorn-Lingen in der Würzburger s.Oliver-Arena zu Gast sein.

Nordhorn-Lingen ist ein absolutes Topteam der Liga. Nach einem ausgeprägten Verletzungsproblem in der Hinrunde und einigen knappen Niederlagen hat sich Nordhorn mittlerweile bis auf Tabellenplatz drei hochgearbeitet.

Unter anderem waren Jens Wiese und Alexander Terwolbeck längerfristig ausgefallen und auch andere Spieler mussten in der Hinrunde immer wieder passen. So verwundert es nicht, dass die direkten Duelle gegen die Mitfavoriten Coburg und Balingen verloren gingen. Aber in der Rückrunde konnte die HSG wieder einen Gang hochschalten und arbeitete sich klammheimlich in Richtung Aufstiegskampf. Aktuell liegt man in direkter Schlagdistanz zu Platz zwei – und alles scheint möglich zu sein.

Vor der Saison kamen drei Neuzugänge zur HSG Nordhorn-Lingen – und alle hatten es in sich. Bart Ravensbergen kam aus Selestat und bildet nun mit Björn Buhrmester das laut Statistik beste Torhütergespann der Liga. Beide liegen jenseits der 30 Prozent gehaltene Bälle. Trainer Heiner Bultmann hat bei der Fragem wen er ins Tor stellt, immer die Qual der Wahl. Im rechten Rückraum kam Julian Possehl aus Hamm und Georg Pöhle vom TV Emsdetten wurde für den linken Rückraum geholt. Zusammen haben diese beiden Spieler bereits fast 300 Tore geworfen.

Die Mannschaft kann sich seit längerem auf ein Grundgerüst verlassen und wurde mit diesen drei Spielern mehr als sinnvoll ergänzt. Zu diesem Grundgerüst gehören unter anderem Rückraumspieler Patrick Miedema, Linksaußen Pavel Mickal und Kreisläufer Luca de Boer. Letzterer bildet zusammen mit Toon Leenders den Mittelblock und somit das Herzstück der Nordhorner Deckung.

Die Rimparer Wölfe finden sich aktuell in Schlagdistanz zur HSG Nordhorn-Lingen, allerdings nur in der Rückrundentabelle. Hier sind beide Mannschaften unter den Top 3 wiederzufinden. Personell sollte sich Trainer Matthias Obinger gegenüber den letzten Partien wohl nur wenig verändern. Im Hinspiel lag man zur Pause in Nordhorn bereits mit 11:17 hinten, aber in der Schlussphase kam man wieder bis auf ein Tor heran. Doch die Hausherren behielten die Nerven und setzten sich schließlich mit 26:24 durch. Jetzt kommt es zum Duell in der s. Oliver-Arena, in der die Wölfe 2019 noch kein Spiel verloren haben. Nach etwas schwächeren Heimauftritten gegen Hamburg und die Rhein Vikings wäre es mal wieder an der Zeit für ein Handballfeuerwerk im „Wolfsrevier“. ms