Handball

Handball Unterfranken feiern in der 2. Liga bei TuS Nettelstedt-Lübbecke einen in der Höhe nicht erwarteten 27:20-Auswärtssieg

Rimparer Offensive kommt nach der Pause richtig ins Rollen

TuS Nettelstedt-Lübbecke – DJK Rimpar Wölfe 20:27

Nettelstedt: Tatai, Grzesinski (beide Tor), Genz (2 Tore), Walczak (2), Bechtloff (4/davon 1 Siebenmeter), Gierak (1), Bagaric, Strosack (5), Spohn (1), Jaanimaa (4), Schade, Orlowski (1). Rimpar: Brustmann (Tor/3), Schömig (2), Böhm (1), Gempp (2), Schmidt (5), Kaufmann (1), Siegler (5), Meyer, Bauer (1), Schulz (1), Backs, Brielmeier (1), Herth (3/2), Sauer (2). Zuschauer: 1330.

Mit einem couragierten Auftritt holten sich die Rimparer Wölfe in der 2. Liga einen vor allem in der Höhe nicht erwarteten 27:20-Auswärtssieg beim TuS Nettelstedt-Lübbecke. Für die Gastgeber war es im siebten Spiel unter Neu-Trainer Heidmar Felixson zwar erst die zweite Niederlage, doch die war absolut verdient.

Frühe Duftmarke

Schon nach vier Minuten hatten die Gäste ine Duftmarke gesetzt, denn schnell lagen sie mit 3:0 in Führung. Dann kam Nettelstedt besser ins Spiel und war bis zum 6:6 wieder dran, ehe die Gäste aus Nordbayern bis zur 26. Spielminute auf 9:6 davonzogen. Zur Pause lag Rimpar dann mit zwei Treffern vorne (10:8).

In der zweiten Hälfte trumpfte Rimpar dann auch in der Offensive immer mehr auf. Mit 17 Treffern nach dem Seitenwechsel wurde der Sieg endgültig eingetütet, wobei bis sechs Minuten vor Schluss die Gastgeber aber noch bis auf drei Tore in „Sichtkontakt“ waren.

Stimmen zum Spiel

Heidmar Felixson (Trainer TuS Nettelstedt-Lübbecke): „Wir spielen in der Abwehr in der 1. Halbzeit sogar noch ordentlich. Doch vorn treffen wir nur achtmal, das war nicht schön anzusehen. In der 2. Hälfte spielen wir Mist – um kein schlimmeres Wort zu gebrauchen. Unser Auftritt hatte mit 2. Liga dann nichts mehr zu tun. Wir agieren lustlos und leidenschaftslos. Wir müssen da um Entschuldigung bitten. Nicht nur gegenüber unseren Zuschauern, sondern allen Helfern im Hintergrund. Es tut mir leid, dass sie sich dies angucken mussten. Wir werden ab sofort noch härter trainieren müssen.“ Matthias Obinger (Trainer DJK Rimpar Wölfe): „Ich bin sehr, sehr glücklich und zufrieden. Eine Chance auf ein bis zwei Punkte hatten wir uns schon ausgerechnet. Aber nun konnten wir gar die Maximalausbeute einfahren. Es war uns klar, dass wir eine gute Abwehr stellen können. Aber dass wir auch vorne so stark sind und 27 Tore werfen, das war nicht unbedingt so zu erwarten. Wir haben heute auch das Glück des Tüchtigen gehabt, dennviele Abpraller sind bei uns gelandet und wir haben sie dann auch verwertet.“