Handball

Handball Rimpar kassiert im Heimspiel nur 16 Gegentore

Sicherer Sieg im „Superlativspiel“

Archivartikel

Rimpar Wölfe – Hagen 27:16

Rimpar: Brustmann (2 Tore), Wieser – Schömig 8, Böhm, Gempp 11, Schmidt 4, Kaufmann 3, Siegler 2, Meyer, Bauer, Schulz 1, Brielmeier, Herth 4/4, Sauer 2.

Spielfilm: 1:0 (6.), 3:2 (10.), 9:2 (18.), 9:6 (22.), 12:6 (23.), 13:8 (Halbzeit), 17:11 (35.) 20:13 (41.), 24:14 (47.), 27:15 (58.), 27:16 (Endstand).

Mit einer bärenstarken Leistung hat Handball-Zweitligist DJK Rimpar Wölfe am Samstag den VfL Eintracht Hagen mit 27:16 aus der „s.Oliver Arena“ gefegt. „Ihr habt uns vorgemacht, wie man Handball spielt“, sagte VfL-Coach Niels Pfannenschmidt anerkennend.

„Nach der Niederlage in Lübeck vergangene Woche hatte ich dieses Spiel als Superlativspiel ausgelobt“, erklärte Rimpar-Trainer Matthias Obinger und fügte an: „Die Mannschaft hat das fantastisch umgesetzt – kämpferisch, emotional, wurftechnisch. “ In der guten Anfangsphase hatten die Hausherren vor allem von ihrer beweglichen Deckung und den Paraden von Max Brustmann profitiert. Der Torwart schoss dabei sogar zwei Tore: Als Hagen in Unterzahlsituationen den Keeper aus dem Tor nahm, warf Brustmann zwei Bälle übers ganze Feld in den leeren gegnerischen Kasten. Schon zur Pause führten die Rimparer mit 13:8, danach setzten sie sich über 24:14 (47.) bis 27:15 (58.) ab. Das Spiel war früh entschieden.

„Nahe am Optimum“

„Nahezu am Optimum“ habe sein Team gespielt, vor allem defensiv. „Nur 16 Gegentore, das muss man erst mal verdauen: Das war schon sehr gute Abwehrkost!“

Darüber hinaus verteilte der DJK-Trainer Komplimente für die Kleingruppenarbeit, das Tempospiel etikettierte er sogar als „ausgezeichnet“ – „vor allem über die linke Seite“.

Dort sorgte Dominik Schömig für Glückseligkeit im Rimparer Wolfsrudel. „Er hat sich an seine Trikotnummer gehalten“, freute sich Co-Trainer Josef Schömig über die acht Treffer seines Sohnes – bei neun Versuchen. Der Junior freute sich auch: „Ich bin froh, dass ich so viele Bälle bekommen und sie dann auch reingemacht habe.“ red