Handball

Handball Nach der Niederlage bei der SG Heidelsheim/Helmstadt bibbert der TV Hardheim weiter um Ligaverbleib in der Badenliga

TVH ist von Beginn an auf der Verliererstraße

Heidelsh./Helm. – Hardheim 31:23

Hardheim: Ernst, Leiblein, Hefner, L. Schneider (1), P. Steinbach (2), S. Gärtner (1), L. Engels, Huspenina (5), Käflein (4), Ackermann (1), F. Schneider, R. Steinbach (5), D. Gärtner (4/3).

Der TV Hardheim muss auch zwei Spieltage vor dem Ende der Handball-Badenliga-Saison weiter um den Klassenerhalt bangen. Die Erftäler vergaben mit der 23:31-Niederlage im Gastspiel beim Tabellenvierten SG Heidelsheim/Helmsheim einen weiteren „Matchball“, um den Ligaverbleib sicher zu machen. Zwar ist die Möglichkeit, vom Letzten Eggenstein noch eingeholt zu werden, bei drei Punkten Vorsprung und zwei noch zu absolvierenden Spielen relativ gering, aber die Gefahr besteht eben weiterhin.

Eggenstein spielt noch gegen St. Leon/Rot und Hockenheim. Dies sind beides ebenso Mittelfeldmannschaften wie die Gegner des TV Hardheim: Friedrichsfeld zu Hause und dann bei der SG Oftersheim/Schwetzingen II.

Schwerer Beginn

Zur Begegnung am Sonntag: Beide Angriffsreihen benötigten etwas Anlauf, um ins Spiel zu finden, und so stand es in der fünften Minute immer noch 0:0. Allerdings hatten sich die Gastgeber bis zur elften Minute dann schon auf 7:3 abgesetzt und hielten diesen Vier-Tore-Vorsprung bis zur Pause (16:12).

Zwischenzeitlich „mit zehn“ hinten

Zu einer echten Aufholjagd kam es nicht. Die Pausenworte von Trainer Karlheinz Pauler kamen wohl nicht an, denn beim 15:21 (41.) war schon die Vorentscheidung gefallen, zumal die Heimmannschaft vier weitere Treffer folgen ließ, ohne dass die Hardheimer auch nur ein Tor erzielten. Nach dem 31:21 schossen Jannik Huspenina und Dominik Gärtner in den drei letzten Minuten der Begegnung immerhin noch zwei Tore und verhinderten somit zumindest eine „zweistellige Pleite“ für den TVH.

Natürlich ist die Niederlage auch auf diverse Ausfälle zurückzuführen. Unter anderem fehlte Routinier Daniel Knobloch. Die Rückraumschützen Robin Steinbach und Jannik Huspenina waren mit jeweils fünf Toren die besten Werfer der Hardheimer.

Insgesamt kassierten die Erftäler mit sechs Strafzeiten doppelt so viele wie die SG Heidelsheim/Helmsheim. red