Handball

Handball-Badenliga TSV Amicitia erkämpft sich Sieg bei Königshofen/Sachsenflur / Saase mit Pflichterfolg, Heddesheim chancenlos

Viernheim sehnt Saisonende herbei

Viernheim.Das war ein erfolgreicher Sonntagsausflug ins Taubertal: Die Handballerinnen des TSV Amicitia Viernheim gewannen nach der weitesten Auswärtsfahrt der Badenliga bei der HG Königshofen/Sachsenflur mit 28:25 (14:14) und verschafften sich mit 20:20 Zählern wieder ein ausgeglichenes Punktekonto. Während die Gastgeberinnen als Drittletzter in Abstiegsgefahr schweben, kann Viernheim auf einen entspannten Saisonendspurt blicken.

Seit langem war der TSV Amicitia auch quantitativ mal wieder besser besetzt als der Gegner: Königshofen hatte zehn, Viernheim immerhin elf Spielerinnen zur Verfügung. Dennoch ist der Trainer Matthias Kolander froh, wenn die Saison zu Ende ist: „Wir müssen jetzt irgendwie die letzten Spiele überstehen, dann die Verletzungen und Blessuren auskurieren. Die letzte Zeit war nicht schön – weder für die Spielerinnen noch für mich.“ Umso zufriedener war er mit der kämpferischen Leistung gegen Königshofen.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start, führten 6:4 (12.), ehe Viernheim dank dreier Treffer von Anna Elfner zum eigenen 8:7 konterte (17.). Doch Sicherheit kam noch nicht ins Spiel der Südhessinnen, die sich nur fünf Minuten später einem 8:12-Rückstand gegenüber sahen. Vor allem individuelle Fehler im Spielaufbau Viernheims nutzte Königshofen aus. Nach einer Auszeit Kolanders stabilisierte sich seine Mannschaft zusehends und drehte das Resultat kurz nach der Pause zum 18:15 und war ab dem 24:20 (50.) auf der Siegerstraße. Königshofen kam noch auf 23:25 und 25:27 heran, doch Viernheim hatte die passende Antwort parat.

HG Saase – TSV Rot 35:30 (19:14). Glanzlos, aber erfolgreich setzte sich die HG gegen den Tabellenvorletzten durch. Nach dem 11:11 (17.) führten die Bergsträßerinnen stets, kassierten aber kurz vor dem Ende tatsächlich noch den 26:26- und 27:27-Ausgleich (52.). Doch die schlussphase gehörte dann wieder Saase, das Rot zum 31:27 (56.) auskonterte.

TSG Wiesloch – SG Heddesheim 25:18 (15:10). Nichts zu holen gab es für die Heddesheimerinnen beim Meisterschaftskandidaten in Wiesloch. Die Mannschaft von Trainer Branko Dojcak, die einmal mehr mit dem letzten Aufgebot angetreten war, geriet schon in der ersten Hälfte mit 5:9 (17.) und 8:15 (26.) ins Hintertreffen. Dank großem Kampf kam die SGH zwar zehn Minuten vor dem Ende noch einmal auf 17:18 (51.) heran, aber dann fehlte die Kraft, um die Partie tatsächlich noch zu drehen und Wiesloch machte mit dem 23:17 (55.) binnen vier Minuten alles klar. me