Handball

Handball TSV Buchen unterliegt beim zweiten Saisonspiel in Flein klar / Bastian Beck schwerer verletzt

Zu Beginn der zweiten Hälfte verloren

TV Flein – TSV Buchen 32:25

Buchen: Nirmaier (Tor), Theobald (Tor), Weber J. (1), Kraft (5/1), Dietrich, Weber R., Große (5/2), Beck (3), Klein (1), Weis (1), Schmitt, Röckel (2/1), Weimer (7), Dosch.

Das Geschehen erinnerte zunächst an ein Tennisspiel. Hohes Tempo, hohe Aufmerksamkeit auf beiden Seiten. Allerdings nicht auf beiden Seiten des Balles. Die Buchener Defensive war aber noch zu löchrig. Die Hausherren führten 9:7. Doch eine Zwei-Minuten-Strafe nutzte der TSV zum 9:9.

Im weichen und stumpfen Fleiner Hallenboden blieb Routinier Basti Beck bei der Landung nach seinem erfolgreichen Torwurf regelrecht stecken und verletzte sich schwer. Der Schock saß etwas tiefer bei den „Herren in Grün“, und es dauerte, bis man sich wieder zurechtgerückt hatte. Ein 5:2-Lauf der Gastgeber sorgte für eine 14:11-Führung in der 20. Spielminute. Doch Janik Weis weckte seine Mannschaft auf und zur Halbzeitpause war man beim 16:14 wieder auf direkter Schlagdistanz.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist dann jedoch schnell erzählt. Denn im Rückblick lässt sich sagen, dass bereits die ersten knapp acht Minuten von Durchgang zwei das Spiel entschieden haben. Innerhalb dieser 480 Spielsekunden stellte der TV Flein in Person von Julian Diener auf 21:14.

Nur zwei magere Tore

In der ersten Viertelstunde gelangen dem TSV nur zwei magere Törchen. Erst dann war man wieder halbwegs anwesend, doch da waren die Felle schon davon geschwommen. Die Buchener stemmte sich am Ende zwar noch gegen die drohende Niederlage. Die Frage „Warum nicht die ganze Zeit?“, bleibt wohl unbeantwortet.

Am Ende hieß es 32:25. Doch für den TSV gilt es, die Niederlage schnellstmöglich aus den Kleidern zu schütteln. Denn jetzt hat man die Möglichkeit, den bisher fehlenden Saison-Rhythmus aufzunehmen. Bis Weihnachten warten zehn Partien auf die Mannen von Trainer Sebastian Wiener.

Mit dem Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Landesliga-Absteiger Degmarn/Oedheim hat man die Möglichkei,t die Richtung neu zu justieren. phk