Hardheim

DRK-Blutspendeaktion in Hardheim 18 Erstspender / Ortsverein hatte alles bestens organisiert

259 Blutkonserven konnten gefüllt werden

Hardheim.Die 109. Blutspendenaktion am letzten Montag gestaltete sich erneut als ein erfolgreiches Unternehmen der Nächstenliebe und des Bürgersinns. So gab es zum Ende der Aktion nicht nur zufriedene Gesichter beim Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen und beim örtlichen DRK, sondern es gab andererseits auch reichlich Lob der freiwilligen Blutspender für die reibungslose Organisation, die großzügigen Räumlichkeiten und nicht zuletzt für den schmackhaften Imbiss am Ende der Blutspende.

Aus Frankfurt waren ein dreiköpfiges Ärzteteam, sieben Schwestern und zwei Laboranten/Fahrer angereist. Erstmals hatte die Leitung mit Dr. Lucia Banzer eine Ärztin inne, während das Schwesternteam von Petra Forster angeführt wurde. Sie wurden vor und hinter den Kulissen unterstützt von 33 Aktiven des DRK Hardheim und zwei Jugendrotkreuzlern unter der Leitung der Blutspendenbeauftragten des Ortsvereins, Hannelore Gärtner. Diese hatten mit den Mitarbeitern des Blutspendedienstes die Erftalhalle mustergültig in ein funktionierendes Spendenlokal eingerichtet. Und sie sorgten nach dem Ende schnell wieder für „normale Verhältnisse“.

Nach ärztlicher Untersuchung, Aderlass und Ruhepause folgte mit dem Imbiss im Restaurant „Erftalstube“ der wohl angenehmste Teil für die freiwilligen Blutspender. Den Imbiss bereitete ein versiertes Team von Rotkreuz-Aktiven vor.

In der abschließenden Besprechung dankten sowohl Dr. Banzer als auch Schwester Petra Forster Blutspendern wie ehrenamtlichen Helfer für den ruhig und effektiv verlaufenen Spendentermin. Sie hätten ein engagiertes und leistungsbereites Team vorgefunden und seien sehr angetan gewesen über die freundschaftliche und partnerschaftliche Atmosphäre der Teams, das verständnisvolle und angenehme Verhalten der Spender und die interessanten historischen aber doch zweckmäßigen Räumlichkeiten. „Das finden wir nicht immer so vor“, lautete die Zusammenfassung beider Repräsentantinnen des Blutspendedienstes aus Frankfurt.

Nach getaner Arbeit gab Vorsitzender Joachim Sieber Details der Aktion bekannt. Insgesamt 272 Personen hatten dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes Folge geleistet und boten sich zur unentgeltlichen Blutspende an. Aus medizinischen Gründen konnten 13 davon nicht zur Spende zugelassen werden, so dass am Ende des Tages 259 gefüllte Blutkonserven, darunter auch die von 18 Erstspendern, auf den Weg nach Frankfurt gingen.

Joachim Sieber dankte den freiwilligen Blutspender für ihre aktive Nächstenliebe, aber auch den Helfern sowie dem Pächterehepaar Sabine und Sven Dräger und der Gemeindeverwaltung mit Bürgermeister Rohm für die Überlassung der Räume. hs