Hardheim

Umfrage unter Teilnehmern

„Alles ist heuer viel professioneller“

Wolferstetten/Hardheim.Die zweite Auflage des zum längsten Wohnmobil-Konvoi der Welt steht vor der Tür: Ab etwa 14 Uhr setzt sich der aktuell 833 Reisemobile umfassende Tross heute in Bewegung. Und wie ist die Stimmung? Die Fränkischen Nachrichten hörten sich bei den Reisemobilisten um.

Diethard Seus (Dorfprozelten): Dass viele Wohnmobilisten sich treffen, bedeutet eine ideale Plattform, auf der man neue Freunde kennenlernen kann. Es geht nicht nur um den Rekord, sondern auch um Geselligkeit und Zusammenkunft. Und für mich ist es ja sowieso ein Heimspiel mit einem Anfahrtsweg von einer halben Stunde.

Dagmar und Rainer Geilfuss (Langenlonsheim): Wir waren mit unserem Dethleffs-Fiat-Reisemobil im vergangenen Jahr schon dabei und fanden es bis auf das etwas trübe Wetter so nett, dass wir heuer wieder gekommen sind. Die hinter dem Konvoi stehende Idee an sich ist schon interessant: Dass sich so viele individuelle Menschen in den Dienst einer Sache stehen, sieht man nicht alle Tage.

Günter Krause (Duisburg): Im letzten Jahr war ich schon dabei, aber heuer macht alles einen professionelleren Eindruck, gerade was das für ein solches Vorhaben besser geeignete Gelände betrifft. Unter uns Wohnmobilisten ist es besonders schön, dass letztlich alle die gleichen Interessen und auch Probleme haben. Man findet immer einen gemeinsamen Nenner und ist rasch beim Du, auch wenn man sich anfangs noch nicht kennt.

Ilse und Manfred von den Bulk (Alzey): Wir freuen uns darüber, dass man mit allen ins Gespräch kommt und viele Teilnehmer schon vom letzten Weltrekordversuch kennt. Und den Rekord schaffen wir dieses Mal ganz sicher. Gemeinsam sind wir stark.

Gudrun und Peter Giesem (Braunschweig): Der Konvoi ist eine einmalige, ganz tolle Idee. Wir waren im letzten Jahr noch nicht vor Ort, sind aber über diverse Facebook-Gruppen für Reisemobilfahrer auf das Event aufmerksam geworden. Die Atmosphäre ist sehr angenehm. ad/Bilder: Adrian Brosch