Hardheim

Klingenweg in Hardheim Bauhof und ehrenamtliche Helfer der Elterninitiative haben begonnen, das große Spielgerät aufzustellen

Arbeiten am Spielplatz laufen auf Hochtouren

Archivartikel

Hardheim.Einen Markstein in Sachen „Zusammenhalt“ setzte im vergangenen Jahr die Aktion von Hardheimer Müttern, die an der Aktion „Spielplatz schöner machen“ von Edeka-Südwest teilnahmen.

Zwar ging der erste Preis in Höhe von 50 000 Euro für die Sanierung des Ende der 90er-Jahre eröffneten, rund 1450 Quadratmeter großen Klingenweg-Spielplatzes trotz herausragender Öffentlichkeitsarbeit und eines von Fotografenmeister Horst Bernhard gedrehtes Bewerbungsvideos nicht ins Erftal, doch mit den vorhandenen Mitteln aus der „Hardheim für alle – alle für Hardheim“-Aktion der Physiotherapiepraxis von Lukas Dyszy und dem Gewinn aus der Edeka-Aktion über 5000 Euro summierte sich der zur Neugestaltung des Spielplatzes nutzbare Betrag auf 22000 Euro. Zusätzliche Spenden der Firma Leiblein, der Zahnarztpraxis Balles-Aynur, der Bäckereien Dietz-Thorwart und Gärtnersmühle, Bernadette Balles („Bahnhof 1910“), der Hebammenpraxis „Kugelrund“ und der Aktion „Spenden statt Karten“ der Gemeinde Hardheim brachten weiterhin knapp 7000 Euro ein. Weiterhin haben das Autohaus Gärtner, die Firmen Optik-Gärtner und Link-Sanitär, die Arnold-Hollerbach-Stiftung sowie Stephan Eirich Zuwendungen avisiert.

Nachdem in der Gemeinderatssitzung vom Januar die Anschaffung diverser Spielgeräte für alle Altersklassen beschlossen worden war und die Gemeinde Hardheim sich dazu bereiterklärte, Sorge für die Pflege und Wartung der aufgestellten Spielgeräte zu tragen, fanden unter Ägide der ortsansässigen Firma Gartenbau-Henn vor rund zwei Wochen die ersten Erdarbeiten statt (die FN berichteten).

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Am Donnerstag gingen einige der engagierten Mütter mit Familienmitgliedern sowie die Bauhofarbeiter zu Werke und errichteten gemeinsam das Grundgerüst des „multifunktionalen Holzgerüsts“, welches das zentrale Spielgerät auf dem Spielplatz im Klingenweg sein wird. Hinter diesem etwas sperrig anmutenden Namen verbirgt sich ein hölzernes Spielgerät, das längst nicht nur zum Klettern animiert und aus vier Haupttürmen besteht. „Die Ausleger werden nach den Osterferien aufgebaut“, ließ Bauhofleiter Markus Alter die FN wissen.

Um zu verhindern, dass spielende Kinder auf den Klingenweg oder die Uhlandstraße stürmen, wird die bereits abgemähte Hecke durch einen 105 Meter langen und rund einen Meter hohen Metallzaun ersetzt. Die Zaunelemente und auch das Kleinkinder-Spielgerät befänden sich, so Alter gegenüber den Fränkischen Nachrichten, „noch im Bauhof und werden zu einem späteren Zeitpunkt aufgestellt“.

Für ihn, aber auch für die Mütter besteht ein klares Ziel: „Der Sommer kommt schneller, als wir denken, und es gibt noch Einiges zu tun“, so Silvia Weissinger. ad