Hardheim

Gemeinderat Hardheim Wasserentnahmestelle in Schweinberg wird instandgesetzt

Arbeitsgruppen sollen Gemeinderatsarbeit erleichtern

Hardheim.Bei drei Gegenstimmen und drei Enthaltungen beschloss der Hardheimer Gemeinderat die Erweiterung des Aufgabengebietes der Arbeitsgruppe „Sportlerehrung, Ehrungen für ehrenamtliches Engagement“ und die Bildung einer Arbeitsgruppe „Vorbereitung der Jagdverpachtung“. Die Neuverpachtung der Jagdbogen erfolgt zum 1. April 2019.

Dr. Ingo Großkinsky hinterfragte Kompetenz und Verbindlichkeit der Beschlüsse der Arbeitsgruppen. „Es sind beratende Gremien, keine Ausschüsse, die im Vorfeld der Gemeinderatsitzungen Themen aufarbeiten“. Entscheidungen treffe nach wie vor der Gemeinderat, erklärte Bürgermeister Volker Rohm. Eric Bachmann und Lars Ederer befürworteten die Vorarbeit in den Arbeitsgruppen, Dr. Großkinsky hielt sie für eine „unnötige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme“, wenn hinterher in der großen Runde dann doch wieder alles extensiv durchdiskutiert werde.

Breitbandausbau

2017 sei der Breitbandausbau in Hardheim abgeschlossen worden, meldete sich Gemeinderat Eric Bachmann zu Wort. Aber mitten im Ort hätten immer noch Haushalte keinen Anschluss, merkte er an. Die Verwaltung wird sich des Themas annahmen.

Auf Anregung von Arnold Knörzer soll an der Bank am Betonweg zwischen Hardheim und Bretzingen wieder ein Abfallbehälter aufgestellt werden.

Neue Bauplätze

Klaus Kressner erkundigte sich nach dem geplanten Neubaugebiet oberhalb der Querspange. „Ab Sommer 2019 können dort, wie geplant, Bauplätze zur Verfügung stehen“, erklärte die Bauamtsleiterin Denise Reichert.

Dr. Ingo Großkinsky sprach die Parksituation in der Straße am Hoffenbach an: „Zunehmend parken dort nachts Lkw und beeinträchtigen die Anwohner.“

Nach detaillierten Ausführungen von Kämmerer Bernd Schretzmann beschloss der Gemeinderat, von der Bildung möglicher Haushaltsreste und -ausgabereste im Zuge der Jahresrechnung 2017 abzusehen. Zur Übertragung der nicht verbrauchten Budgetmittel sind entsprechende Ansätze im Zuge der Nachtragsplanung 2018 beziehungsweise der Haushaltsplanung 2019 zu veranschlagen.

Die vor rund einem Monat außer Betrieb genommene Wasserentnahmestelle in Schweinberg wird auf Beschluss des Gemeinderates instandgesetzt. Sie ist nicht Teil der Wasserversorgung. Insofern handelt es sich um eine freiwillige Leistung der Gemeinde für die Einwohner des Ortsteils. Auch wird die Entnahmestelle zur Bewässerung des Sportgeländes genutzt. Die Bewässerung erfolgt in der Zwischenzeit aus der öffentlichen Wasserversorgung. Die Abgabe des Wassers erfolgt kostenlos. Für den Betrieb der Pumpe sowie die Wartung der Anlage wird jedoch ein Kostenersatz von derzeit einem Euro pro 700 Liter erhoben.

An der Wasserentnahmestelle wird Grundwasser mittels einer Förderpumpe entnommen. Ein Überlauf besteht nicht. Die Pumpe ist nach langjährigem Betrieb irreparabel defekt und wurde bereits ausgebaut. Die Entnahmestelle wurde seit dem Anschluss des Ortsteils an die Bodenseewasserversorgung nicht mehr ertüchtigt, so dass, teilweise auch aus Gründen der Betriebssicherheit weitere Arbeiten anstehen. Die Kosten belaufen sich auf 11 525,55 Euro. Hinzu kommt die Arbeitsleistung des Wasserwerks sowie des Gemeindebauhofs. i.E.