Hardheim

Geschichtsunterricht im Erftal-Museum Klasse 6a eifrig bei der Sache

Auf den Spuren der eigenen Vergangenheit

Hardheim.Geschichte umgibt die Menschen, wohin sie auch gehen, selbst bei einem Ausflug. Man versteht darunter alles, was in der Vergangenheit passiert ist, lernt dabei auch etwas über die heutige Zeit und versteht, heutige Schwierigkeiten besser zu überwinden und das Zusammenleben. So steht es zu lesen im Geschichtsbuch der Realschüler.

Aus diesem Grund beschäftigten sich die Schüler der Klasse 6 bereits mit ihrer eigenen Geschichte. Sie legten Stammbäume ihrer Familien an, erstellten Streichholzbücher und führten Interviews mit Eltern, Oma und Opa. Doch was lag näher, als einen Ausflug in die Vergangenheit des eigenen Schulstandorts zu machen und das Erftal-Museum zu besuchen.

So begab sich die Klasse 6 a der Realschule in Begleitung von Geschichtslehrer Joachim Gärtner ins Hardheimer Heimatmuseum. Ausgestattet mit Beobachtungsbogen und jeder Menge Fragen wurde man von Peter Biller empfangen, der die Klasse in der neunzigminütigen Exkursion mit großer Leidenschaft durch die Ausstellungsräume führte. Kurzweilig und sehr schülergerecht informierte er die Jugendlichen über Hardheim und seine Ortsteile, Walter Hohmann und seine Berechnungen, die alten Handwerkberufe, den Bau des Erftaldom, Ignaz Schwinn, die alte Tanzstube, etwa 200 Millionen Jahre alte Spuren der Saurier, den Hardheimer Weinanbau und aber auch über Hunger und Not in der Erftalgemeinde.

Besonderes Interesse weckte Peter Biller bei den Sechstklässlern, als sie die Retsche, ein aus Holz konstruierter Kirchturmglockenersatz, bedienen durften, und mit den Sternbildern in der Walter-Hohmann-Ausstellung.

Groß war die Freude sowohl bei Peter Biller als auch bei Joachim Gärtner, dass man den ursprünglich für 45 Minuten geplanten Besuch auf eine Doppelstunde ausweiten konnte, da die Schüler großes Interesse zeigten und ihre Neugierde zu keinem Zeitpunkt nachließ.

So kam es, dass sich am Ende nicht nur die Realschüler bei Peter Biller für sein Engagement bedankten, sondern dieser den Dank zurückgab und sich sehr über den Besuch der 6a freute.