Hardheim

VHS-Reise nach Bregenz Teilnehmer aus der Region begeistert von „Carmen“

Aufführung höchst publikumswirksam

Archivartikel

Hardheim.Ein spektakuläres kulturelles Erlebnis auf der Seebühne in Bregenz ist die Wiederaufnahme Oper „Carmen“ von Georges Bizet. Trotz leichten Regens genossen die Teilnehmer der VHS-Reise die Aufführung. Beeindruckend war bereits der Blick auf und hinter die Kulissen der Seebühne mit ihrem gigantisch wirkenden Bühnenbild und den optisch besonders auffälligen 62 Spielkarten in der Größe von jeweils 4,30 auf sieben Meter, von denen 15 in der Luft bleiben und 25 die Hauptspielfläche bilden. Sechs Karten auf Gitterrost lassen sich bis zu drei Meter vertikal absenken, können ins Wasser tauchen und ermöglichen die Nutzung der Darstellung des Opern-Geschehens im Bodensee. Ihre helle Farbe diente als Projektionsfläche während der Aufführung. Insgesamt sechs Projektoren zeigten verschiedene Kartenmotive, historische Bilder von Stierkämpfen und die mit zwei Kameras gefilmten Akteure auf der Bühne. Gespannt verfolgten die Besucher zudem auch, wie tollkühne Stuntmen diese Karten in atemberaubender Höhe wie gefährliche Berggipfel erklommen und über imaginäre Klippen aus Karten hinwegschwebten. Die Einbeziehung des Bodensees bei einer Showszene und der Ermordung Carmens waren höchst publikumswirksam. Aber nicht nur fürs Auge, sondern auch fürs Ohr bot die Inszenierung von Kasper Holten Besonderes dank der Wiener Symphoniker unter Dirigent Jordan de Souza und der gesanglich brillanten Solisten. Z