Hardheim

Bürgerverein Gerichtstetten zog Bilanz Neuer Dorfplatz wird am 11. Mai gefeiert / Gemeinschaft finanzierte den Löwenanteil der Kosten

Bis zu der Einweihung stehen noch einige Arbeitseinsätze an

Archivartikel

Gerichtstetten.Auf ein arbeitsintensives Jahr blickte der Bürgerverein Gerichtstetten in seiner Generalversammlung in der vergangenen Woche zurück. Schwerpunkte der Aktivitäten des Vereins bildeten das Kartoffelfest, der Weihnachtsmarkt und vor allem der Dorfplatz von Gerichtstetten, der am 11. Mai dieses Jahres eingeweiht werden soll.

Vorsitzender und Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach dankte zum Auftakt allen Helfern und Aktiven, welche die Arbeit des Vereins erneut tatkräftig unterstützt hatten.

Aktuell hat der Verein 48 Mitglieder. Neben dem Vorsitzenden Wolfgang Walzenbach, dessen Stellvertreter Karl Schretzmann, Kassierer Bernd Schretzmann und Schriftführerin Kristin Mader gehören dem Vorstand zehn Beisitzer an, die dadurch auch fast alle örtlichen Vereine repräsentieren.

Nach dem Bericht von Kristin Mader traf sich der Vorstand im Berichtszeitraum zu 15 Sitzungen. Bei der Neubepflanzung des Blumenhanges, den Arbeitseinsätzen im Keltendorf und der Gestaltung des Dorfplatzes waren dann aber alle Mitglieder und weitere freiwillige Helfer gefordert.

Am 26. und 27. August lud man zum „1. Karschdäider Kartoffelfest“. Auch der Weihnachtsmarkt am 8. und 9. Dezember wurde zu einem Besuchermagnet. Seit November vergangenen Jahres findet man den Bürgerverein auch auf Facebook.

Im Rahmen seines Kassenberichtes beleuchtete Bernd Schretzmann nicht nur die finanzielle Seite des Vereins selbst, sondern ging auch ausführlich auf die Gestaltung und die Kosten für den Dorfplatz ein.

In seiner Bestandsaufnahme beschrieb er die noch durchzuführenden Arbeiten, die bis zur Einweihung am 11. Mai abgeschlossen sein werden. Mit Ausnahme der noch aufzustellenden Skulptur des bekannten Künstlers Rolf Hamleh und des Gedenksteins wurden die Maßnahmen bisher finanziell über die Gemeinde abgewickelt, um die Kosten im Sanierungsprogramm anmelden zu können.

Diese Kosten beliefen sich bis zum Jahresende 2017 einschließlich des Parkplatzes auf der gegenüberliegenden Seite des Dorfplatzes auf rund 77 000 Euro. Nach Abzug eines Gemeindeanteils (Sanierungsmittel) von 30 000 Euro verblieb für die Dorfgemeinschaft noch der stolze Betrag von rund 47 000 Euro. Für diesen Anteil konnte auf Überschüsse der 800-Jahr-Feier zurückgegriffen werden, so dass der Löwenanteil der Aufwendungen durch die Dorfgemeinschaft gestemmt wurde, wie Bernd Schretzmann deutlich machte.

Doch nicht nur sein Zahlenwerk war imposant, sondern auch seine Ausführungen zur Eigenleistung durch 42 freiwillige Helfer, die zusammen 2000 Arbeitsstunden leisteten. So galt sein Dank nicht nur der Gemeinde, sondern auch den fleißigen Helfern, dem Organisationsstab um Oliver Seitz und den örtlichen Firmen, aber auch dem Bauhof, dem Wasserwerk und Bauhofleiter Markus Alter.

Die Kassenprüfer Karl Schulz und Lothar Fischer bescheinigten Bernd Schretzmann eine korrekte Kassenführung. Ihrem Antrag auf Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstands wurde einstimmig entsprochen.

Beim Ausblick wurde auf die noch anstehenden Arbeitseinsätze hingewiesen; ebenso auf die Dorfplatzeinweihung am 11. Mai, das Dorffest am 8. und 9. September sowie auf den Weihnachtsmarkt, der am 7. und 8. Dezember im Keltendorf stattfinden wird. Mit einem abschließenden Dank an die örtlichen Firmen für deren Sachspenden schloss Vorsitzender Wolfgang Walzenbach die Versammlung. we