Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim Höpfingen Pfarrgemeinderat tagte

Bitte an den Erzbischof um einen neuen Seelsorger

Hardheim/Höpfingen.Der Pfarrgemeinderat der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen im Madonnenland traf sich jüngst in Hardheim.

Nach der allgemeinen Begrüßung und dem geistlichen Impuls wurden die eingeladenen Religionslehrerinnen aus verschiedenen Schulen der Seelsorgeeinheit begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde berichteten die Lehrkräfte vom Alltag im heutigen Religionsunterricht.

Eine deutliche Veränderung gegenüber früheren Jahren ist die Tatsache, dass die Kinder heutzutage nicht mehr im christlichen Glauben verwurzelt sind. Was früher das Elternhaus an Glaubensvermittlung übernommen hat, kann heute nicht mehr als Grundlage vorausgesetzt werden. Traditionen brechen zum Teil weg und der Anteil der ungetauften oder nicht christlichen Schüler nimmt zu. Trotzdem sei das Unterrichten im Fach Religion eine gute, sinnvolle und sinnstiftende Aufgabe, hieß es. Nach regen Nachfragen der Räte an die Religionslehrerinnen wurde deren Arbeit abschließend gewürdigt.

Die Sitzung setzte sich anschließend mit der Feststellung der Beschlussfähigkeit und der Genehmigung des Protokolls vom 26. Januar fort. Nach dem Rückblick auf den Klausurtag wurde der von einer Arbeitsgruppe erstellte Entwurf des Briefes an Erzbischof Burger vorgestellt. Die Endfassung, mit der Bitte um einen Pfarrer für die Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen nach der Pensionierung von Pfarrer Rapp, ist von allen Räten und Pfarrer Rapp unterschrieben worden.

Es folgten als weiterer Tagesordnungspunkt noch Klärungen bezüglich der Visitation vom 22. bis 24. März. Nach dem Bericht aus dem Stiftungsrat folgten unter Aktuelles noch verschiedene Hinweise, die zum Teil mit der Verteilung von Flyern verbunden waren.

Die Sitzung wurde mit dem neu verfassten Gebet um einen neuen Seelsorger beendet.