Hardheim

Arbeitskreis „Kunst & Kirche“ Ausstellung während der Sommerferien in der Kirche / Eröffnung ist am 7. Juli

Die Schöpfung mit allen Sinnen erleben

Archivartikel

Hardheim.Der engagierte, junge Arbeitskreis „Kunst & Kirche“ in der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen ist immer wieder gut für Neues, für junge, frische Ideen. So ist auch aktuell etwas Interessantes geplant.

Erstmals in Szene setzte sich der Arbeitskreis im Mai vorigen Jahres mit einer äußergewöhnlichen Ausstellung in der Kirche. Damals konnten die Hardheimer Texterin Natascha Bienert (derzeit FSJlerin) und der Maler Dieter Bystricky aus Rippberg als Akteure gewonnen werden.

Nun hat das Team „K & K“ wieder ein neues Projekt gestartet. Dieses Mal mit den Mitgliedern Claudia Beger, Lena Haas, Giulia Belliazzi, Verena Ernst und Natascha Bienert.

Die Ausstellung wird sich mit dem Thema „Schöpfung mit allen Sinnen“ befassen. Dabei werden die vier Elemente thematisiert: Feuer, Erde ,Wasser, und Luft. Die Besucher sind aufgerufen, „die wundervollen und vielen kleinen Facetten der Natur zu entdecken“, so die Ankündigung. Zu jedem Thema wird es eine Station geben, mit der Möglichkeit, das betreffende Element mit verschiedenen Sinnen wahrzunehmen: mit Gehör, Geruchssinn, den Augen und dem Tastsinn. „Es werden zwei Bilder von eigenen Fotografen an jeder Station zu dem jeweiligen Thema zu sehen sein, die groß auf Leinwände gedruckt wurden, wie Natascha Bienert gegenüber den FN schildert. „Die Bilder kommen von Hans-Peter Ernst und Ralf Wagner. Ein Foto ist von Johannes Renk. Er ist zwar kein Fotograf, aber hat auf einer Exkursion ein Vulkanbild geschossen.“ Die Texte stammen teilweise von Andreas Knapp, der erst vor kurzem in Hardheim einen vielbeachteten Vortrag hielt, und sind teilweise auch selbst geschrieben.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 7. Juli, um 16 Uhr in der Hardheimer Pfarrkirche. An dem Tag selbst wird es wieder eine interaktive Führung geben, wie bei dem vorhergehenden Projekt von „K & K“. „Der Beginn und der Schluss werden in den Bänken stattfinden. Wer möchte, darf im Mittelteil von Station zu Station mitgehen, gerne aber auch in den Bänken sitzen bleiben und die Führung von dort aus mitverfolgen“, verdeutlicht Natascha Bienert. „Die Führung wird höchstens eine Stunde gehen, danach wird bei Getränken und kleinen Snacks noch zum Verweilen eingeladen.“

Es sind an jeder Station einige Texte zu lesen. In der Führung werden aber nur ausgewählte Texte in der Führung verwendet. Manche Texte und auch Meditationen werden zusätzlich auf CD gesprochen und können vor Ort – auch nach der Führung – angehört werden. i.E.