Hardheim

Freiwillige Feuerwehr Hardheim Fehlalarm in Külsheim / Verunglückte Person im „Pülfringer Grund“ / Personensuche in Hardheim

Drei Einsätze innerhalb von 24 Stunden

Archivartikel

Hardheim.Zu gleich drei Einsätzen innerhalb von 24 Stunden wurde die Hardheimer Feuerwehr an Silvester und Neujahr gerufen.

Am 31. Dezember gegen 7.30 Uhr forderte die Polizei die Feuerwehrabteilung Hardheim zur Unterstützung bei einer Personensuche an. Eine seit den frühen Morgenstunden vermisste Person wurde kurze Zeit später gesehen, so dass der Einsatz der 20 Feuerwehrleute gegen 8 Uhr abgebrochen werden konnte.

Gegen 11.45 Uhr wurden die Feuerwehrabteilungen Bretzingen und Hardheim zur Unterstützung des Rettungsdienstes gerufen. Eine Person war im Wald verunglückt. Aufgrund der Örtlichkeit wurden weitere Kräfte zur Rettung derselben und zu deren Transport zum Rettungswagen benötigt. Die zunächst auf der Gemarkung Neckar-Odenwald-Kreis (Bretzingen Richtung Pülfringen) gemeldete Einsatzstelle befand sich letztendlich im Bereich Pülfringen (Gebiet „Grund“) im Main-Tauber-Kreis.

Nach der Erstversorgung durch den Notarzt und den Rettungsdienst aus Hardheim an der Unfallstelle und einer anschließenden weiteren Versorgung im Rettungswagen wurde die verletzte Person in eine geeignete Klinik gebracht.

Neben den Abteilungswehren Hardheim und Bretzingen, die mit vier Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften ausgerückt waren, waren der Rettungswagen und Notarztwagen aus Hardheim sowie die Polizei aus Tauberbischofsheim an der Einsatzstelle.

Nach den beiden Einsätzen an Silvester wurde die Feuerwehrabteilung Hardheim am Neujahrstag gegen 0.25 Uhr zum dritten Einsatz innerhalb von 24 Stunden alarmiert. Im Rahmen der kreisübergreifenden Zusammenarbeit erfolgte die Mitalarmierung der Feuerwehrabteilung Hardheim zum Einsatz ihres Drehleiterfahrzeugs. Gemeldet worden war ein Brand in einer Industrieanlage in Külsheim. Nach dem Eintreffen der Hardheimer mit Einsatzleitwagen, Drehleiter und Tanklöschfahrzeug gab die Feuerwehr Külsheim, welche zwischenzeitlich die Erkundung abgeschlossen hatte, Entwarnung. Es war kein Schadensfeuer festzustellen. Möglicherweise war die Alarmierung aufgrund einer Brandmeldung eine „Fehldeutung“ im Zusammenhang mit Aktivitäten am Silvesterabend und Neujahrsmorgen.