Hardheim

Gemeinschaft Wohneigentum Hardheim Mobile Saftpresse begeisterte die Neuntklässler der Realschule, die fleißig Äpfel geerntet hatten

„Ein nicht alltägliches und gelungenes Projekt“

Hardheim.Wie entsteht eigentlich Apfelsaft? Das war am Dienstag auf dem Hof des Walter-Hohmann-Schulzentrums zu sehen. Dort verarbeitete die mobile Saftpresse der Brennerei Englert (Gundelsheim) auf Initiative der Gemeinschaft Wohneigentum Hardheim die von Neuntklässlern der Realschule geernteten Äpfel zu Saft.

Unter Anleitung von Irene und Hubert Leiblein, Hubert Trabold, Waldemar Bischof, Adele Sauer, Birgit Grimm und Gerhard Fieger und unter Mithilfe von Revierförster Klaus Hanke, der seinen Anhänger zur Verfügung gestellt hatte, wurden am Montag entlang der Alten Würzburger Straße die Äpfel gesammelt, die schließlich am Dienstag in der Saftpresse verarbeitet wurden.

Auf dem Pausenhof erlebten die Jugendlichen mit, wie das Obst in der Presse zunächst gehäckselt, durch die Walze ausgedrückt und zu wohlschmeckendem Saft gepresst wurde. Der beim Entsaften entstehende „Trester“ erwies sich als durchaus essbar. Er wird durch Revierförster Klaus Hanke in den Wald gebracht, wo er Tieren als Nahrung dient, war zu erfahren.

Neben zahlreichen Privatleuten, die durch den Kauf des Apfelsaftes sowie den in der Mensa angebotenen Kaffee und Apfelkuchen die Klassenkassen unterstützten, statteten auch Bürgermeister Volker Rohm sowie die beiden Kindergärten der mobilen Saftpresse einen Besuch ab.

Gut mitgearbeitet

„So etwas erlebt man nicht alle Tage – der große Aufwand hat sich definitiv gelohnt“, fasste Gemeinschaftsleiterin Irene Leiblein am Abend zusammen. Lob hatte sie auch für die beteiligten Schüler übrig: „Die Kinder haben sehr gut mitgearbeitet und gezeigt, dass es ihnen Spaß gemacht hat“, freute sie sich.

Auch Dieter Weissinger erinnerte an ein „nicht alltägliches und gelungenes Projekt für alle“, während Michael Keilbach als Vorsitzender des Schul-Fördervereins die gute Zusammenarbeit der Vereine mit Schule und Gemeinde lobte und anklingen ließ, dass eine regelmäßige Wiederholung des Projekts vorstellbar sei. Sein Dank galt neben der Gemeinschaft Wohneigentum auch Förderverein, Elternbeirat, SMV und Schule, Klassenlehrer und Mitorganisator Steven Bundschuh, den Hausmeistern und der Feuerwehr.