Hardheim

Klassentreffen des Jahrgangs 1942/43 in Hardheim In der „Erftalstube“ hatte man sich viel zu erzählen / Dank an Ingrid Bayer für die Organisation

Frohes Wiedersehen der 75-Jährigen

Archivartikel

Hardheim.Groß war die Wiedersehensfreude beim Klassentreffen des Jahrgangs 1942/42 am Wochenende in Hardheim. Bei wunderschönem Spätsommerwetter fanden sich die 75-Jährigen zunächst am Samstagvormittag zu einem Sektempfang im Biergarten der „Erftalstube“ ein.

Nach dem ersten „Hallo“ gab es um die Mittagszeit einen Überraschungsimbiss. Ingrid Bayer hieß die ehemaligen Mitschüler in der Heimatgemeinde willkommen. Ein besonderer Gruß galt Franz Vogel als dem einzigen noch lebenden Lehrer.

Auch Irmentraud Sumien, geborene Holzfuß, hatte es sich nicht nehmen lassen, mit ihrem Mann aus Frankreich (Pommiers) anzureisen. Für die verstorbenen Jahrgangsangehörigen hatte Friedgard Palmert auf dem Friedhof eine Blumenschale aufgestellt.

Nach dem Mittagessen postierte man an der Treppe des ehemaligen Schulgebäudes auf dem Schlossplatz zu einem Gruppenfoto. Vor der Fotoshow „Einst und jetzt“, zusammengestellt und vorgeführt von Peter Schenkel, erfreute man sich am selbst gebackenen Kuchen der „Erftalstube“.

Ein Ortsrundgang mit Friedhofsbesuch durften natürlich im weiteren Programmverlauf nicht fehlen. Zum Abendessen fand man sich wieder in der ehemaligen Zehntscheune ein. Eine kleine Überraschung hatte das Organisationsteam parat: Vier ehemalige Mitschülerinnen können ihren 75. Geburtstag noch im September feiern und erhielten deshalb eine Geburtstagstasse mit Gebrauchsanleitung. Außerdem wurde an alle Teilnehmer eine kleine Pillendose mit „Pillenersatz“ in Form von bunten Smarties zur Erinnerung an das Wochenende überreicht.

Bis in die späten Abendstunden verbrachten die früheren Klassenkameraden die Zeit gemütlich beisammen und schwelgten in schönen Erinnerungen.

Ein Teil der Jahrgangsangehörigen traf sich am Sonntagmittag dann nochmals im Gasthaus „Poseidon“ zum Mittagessen und zum Abschiednehmen. Dabei wurde der Wunsch geäußert, keine weiteren fünf Jahre bis zum nächsten Treffen verstreichen zu lassen, sondern sich mit „77“ wiederzusehen. Über ein Dankeschön in Form eines Gutscheins durfte sich Ingrid Bayer freuen, die für die gelungene Planung und Organisation verantwortlich zeichnete.