Hardheim

Die Musik-Acts beim Sommerfest Bands boten den Zuschauern eine vielfältige Bandbreite an Stilrichtungen

Für jeden Geschmack war etwas dabei

Archivartikel

Die Musik gehört zum Hardheimer Sommerfest wie gute Laune, ein kühles Bier und herzliche Begegnungen mit Freunden.

Hardheim. So wurde auch am Wochenende ein vielseitiges musikalisches Rahmenprogramm beim Sommerfest für jeden Geschmack geboten – von Classic-Rock bis hin zu Partyschlagern.

Betont rockig starteten die zahlreichen Festbesucher am Freitagabend in ihr Freizeitvergnügen: Auf dem Schlossplatz heizte die Band „Rock It“ unter dem Motto „The show must go on“ kraftvoll ein. Hinter der siebenköpfigen Combo verbergen sich freilich keine Unbekannten: Nach mehreren Auftritten auf dem Sommerfest kennt die ambitionierte Partyband ihr Publikum und auch dessen Geschmack. So hatten Markus, Jonas, Samuel, Joel, Christoph, Schlagzeuger Tobias und die energiegeladene Sängerin Sandra leichtes Spiel mit der „Sommerfest-Community“. Bedient wurden somit einige Genres: Neben dem 70er-Jahre-Klassiker „I’m So Excited“ und Bon Jovis Hit „Runaway“ und „The Summer Of 69“ von Bryan Adams beinhaltete die dynamische Bühnenshow auch energiegeladene Popschlager wie „Wieder alles im Griff auf dem sinkenden Schiff“ und „Hulapalu“, bei denen der Mitsing-Faktor zündete und die gute Laune langsam, aber sicher auf ihren Zenit zusteuerte. Gerade zu fortgeschrittener Stunde wurde aus vollen Kehlen mitgesungen und kräftig im Takt mitgeklatscht. Ihr Ziel, das Publikum bestens zu unterhalten, haben die Odenwälder Partyrocker jedenfalls mehr als bravourös erreicht.

Klassiker wie „Whiskey In The Jar“

Bleibt freilich zu konstatieren, dass es auch am Stand der TVH-Handballer jede Menge „auf die Ohren“ gab – natürlich mit guter, handgemachter Musik. Betont kernig präsentierten sich und ihre Musik die aus Höpfingen stammenden Mitglieder von „Glasgow Underground“: Sänger Sven Dargatz, Gitarrist Lars Schottenberger, Bassist und Sänger Peter Geier, Schlagzeuger und Sänger Marc Dörr sowie Bassist und Sänger Ralf „Kimbel“ Kinbacher nahmen ihre Fans mit auf eine rasante Zeitreise in die 70er- und 80er-Jahre. Rock-Klassiker von „Born To Be Wild“ über „My Sharona“ bis hin zu „Whiskey In The Jar“ unterhielten die Fans und fegten über den nächtlichen Schulhof.

Kräftige Gitarrenriffs

Darauf folgten schließlich die für Alternative, Metal, Punk, Hard Rock bekannten „Thrashflegel“ mit ihren Musikern Jörg Dargatz (Gesang, Gitarre), Steffen Ehmann (Gesang), Peter Geier (Gitarre), Patrick Laub (Gesang, Gitarre), Johannes Sitterberg (Bass), Michael Reichert (Schlagzeug), Dirk „Pfalzgraf“ Blaschke (Gesang, Gitarre) sowie Dominik „Meister Lampe“ Geiger (Schall/Licht). Die Gruppe überzeugte mit kräftigen Gitarrenriffs, wuchtigen Schlagzeug-Akkorden und Musik mit viel Stil und Ehrlichkeit.

Keine 24 Stunden später ging es munter weiter und zwar mit „Enjoy“ auf dem Schlossplatz. Die Hardheimer Band überzeugte mit dem Besten aus unkomplizierter, tanzbarer Unterhaltungsmusik, die beim Zuhörer einfach nur frohe Gefühle auslöste: Von „Und morgen früh küss’ ich dich wach“ und „Warum hast du nicht ‚Nein’ gesagt?“ bis hin zu „Du hast mich tausendmal belogen“ und „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ ging die Bandbreite. Die Musiker zeigten bei ihrem Auftritt, dass Schlager und volkstümliche Lieder alle Generationen erreichen – selbstverständlich wurde auch mancher Hörerwunsch erfüllt.

Kultband in Hardheim

Den Gegenpol dazu lieferte die Hardheimer Formation „Screaming Slugs“, die sich inzwischen zur absoluten Kultband entwickelte und auch am Wochenende erdigen Classic-Rock „wie zur guten alten Holzwurm-Zeit“ auffuhr. German Loser, Harald Eirich, Peter „Schwobbel“ Leiblein und Schlagzeuger Simon Oliver Dörr kennen ihre Fans ganz genau und auch deren Geschmäcker. Sie überzeugten durch ihre ehrliche, geradlinige Show und zahlreiche Hits, bei denen man selbst dann mitsummen kann, wenn einem der Titel gerade nicht einfallen will.

Am Sonntag wusste noch die Cover-Band „Burning-Up“ zu gefallen, mit denen das Wochenende gemütlich ausklang.