Hardheim

Markus Alter geht Neue berufliche Herausforderung gefunden

Gemeinde Hardheim sucht einen neuen Bauhofleiter

Hardheim.Die Gemeinde Hardheim muss sich einen neuen Bauhofleiter suchen. Markus Alter verlässt das Erftal, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung in den österreichischen Alpen zu widmen.

„Ja, ein personeller Wechsel im Gemeindebauhof steht an“, bestätigte Bürgermeister Volker Rohm auf Anfrage der Fränkischen Nachrichten. Die Stelle werde sehr bald ausgeschrieben, teilte er mit, aber der Zeit der Wiederbesetzung sei noch ungewiss. Gesucht werde ein qualifizierter Vorarbeiter und Nachfolger für Markus Alter. Dem Bauhofleiter obliege in Hardheim unter anderem auch die Einteilung der Winterdienste.

„Mein letzter Arbeitstag in Hardheim wird am 7. Juni sein. Danach habe ich Urlaub“, verriet Markus Alter im Gespräch mit den FN. Am 1. Juli werde er seine neue Stelle als Bauhofleiter in dem österreichischen Urlaubsort und Skiparadies Saalbach-Hinterglemm antreten, woher auch seine Bekannte stamme. Die Gegend dort sei ideal, um die gemeinsamen Hobbys wie Bergsteigen, Bergwandern, Skifahren und Motorradfahren auszuüben. „Mich zieht es schon immer in die Berge“, blickt der gelernte Maurer zurück. „Vom Alter her ist es für mich jetzt mit 46 Jahren der ideale Zeitpunkt für einen beruflichen Wechsel. Alles hat sich perfekt entwickelt.“, freut er sich auf die neue Aufgabe.

Saalbach-Hinterklemm ist ein riesiges Skigebiet. Die künftige Hauptaufgabe von Markus Alter wird folglich im Winterdienst bestehen. „Aber der Ort muss als Touristenmagnet natürlich auch gepflegt und einladend aussehen.“ Der dortige Bauhof sei mit seinen zehn Mitarbeitern und zwei Standorten ähnlich groß wie der in Hardheim.

Im Erftal war Markus Alter 14 Jahre lang als Bauhofleiter tätig. Bei seiner Bewerbung im März 2005 lagen der Gemeinde Hardheim 90 Bewerbungen zur Auswahl vor. Alter war Nachfolger von Willibald Fürst, der diese Tätigkeit seit 1978 ausübte.

„Ich habe meinen Job für die Bürger gemacht.“ Deshalb gehe er auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Ich habe mit der Bevölkerung im Erftal super zusammengearbeitet“, bilanziert er. Die Koffer seien schon teilweise gepackt. „Es wird ein schleichender Umzug.“