Hardheim

Übernahmepläne für Firma Grammer Verhandlungen mit dem chinesischen Autozulieferer Jifeng

Gespräche im fortgeschrittenen Stadium

Archivartikel

Amberg/Hardheim.Der bayrische Autozulieferer Grammer, der unter anderem einen Standort in Hardheim hat, steht vor einer Übernahme durch den chinesischen Autozulieferer Jifeng. Das deutsche Unternehmen teilte gestern mit, dass die Verhandlungen über ein Übernahmeangebot an alle Grammer-Aktionäre bereits in einem fortgeschrittenen Stadium seien.

Vereinbarungen getroffen

Jifeng wurde vor einem Jahr an Bord von Grammer geholt, um eine Machtübernahme durch die umstrittene Investorenfamilie Hastor zu verhindern. Deren Pläne hatten vor knapp einem Jahr für Proteste gesorgt. Vereinbart sei bereits, so hieß es aus Industriekreisen, dass Grammer selbstständig und börsennotiert bleibt und Management und Strukturen erhalten bleiben. Die Finanzierung sei gesichert. Grammer hat im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Deutschlandweit beschäftigt das Unternehmen 3000 Mitarbeiter, in Hardheim sind es circa 700. Weltweit arbeiten 15 000 Beschäftigte für die Firma.