Hardheim

Jahreshauptversammlung des Hardheimer VdK 34 neue Mitglieder traten der Ortsgruppe bei / Verschiedene Auszeichnungen für langjährige Zugehörigkeit

Goldene Ehrennadel für Marlies Adam

Hardheim.Die Bemühungen beim letztjährigen Sommerfest haben sich für die VdK-Ortsgruppe Hardheim bezahlt gemacht. Wie die Verantwortlichen bei der Jahreshauptversammlung im „Badischen Hof“ am Sonntag mitteilten, verzeichnete der Verein 34 neue Mitglieder. Abzüglich der elf Austritte und fünf Sterbefälle beläuft sich die Mitgliederanzahl derzeit auf 305.

Bei den Neuwahlen wurde das Vorstandsteam einstimmig im Amt bestätigt: Ulrike Schmider bleibt weiterhin Vorsitzende, auch Albert Volk (Kassier), Uschi Henn-Keller (Schriftführerin), Gabriele Mairon (Frauenvertreterin), Andrea Gehrig und Marlies Adam (Kassenprüfer) sowie Margot Kaiser und Burkard Schulz (Beisitzer) wurden wiedergewählt. Schriftführerin Henn-Keller stellte das Vereinsgeschehen aus dem Vorjahr vor und verdeutlichte damit die Bemühungen des Vereins um ein reges Vereinsleben und um die zielgerichtete Betreuung der Mitglieder. Daher beteiligte sich der Vorstand in deren Interesse auch wieder um Fort- und Weiterbildungen auf überörtlicher Ebene und kam zu verschiedenen Treffen mit der Besprechung der Vorhaben zusammen.

Kaffeenachmittag wird wiederholt

Zahlreiche Angebote wie der Kaffeenachmittag, der 2019 wiederholt werden soll, oder der Besuch des Hardheimer Sommerfestes standen im Vorjahr auf der Agenda. Der Führungsspitze der Ortsgruppe zollte Henn-Keller Anerkennung für ihr Engagement und das damit bewiesene Bestreben um die Realisierung des VdK-Mottos „Im Mittelpunkt der Mensch“.

In seinem Kassenbericht erläuterte Kassier Albert Volk die Einnahmen und Ausgaben und verdeutlichte, dass sparsam gewirtschaftet worden sei. Marlies Adam verband mit ihrer Überprüfung der Kasse auch im Namen von Andrea Gehrig Anerkennung und Lob für die Arbeit des Kassiers. Eric Bachmann als Vertreter des Bürgermeisters und der Gemeinde würdigte das Wirken der Ortsgruppenarbeit und fand mit seinem Antrag auf Entlastung einheitlich Zustimmung.

Viele Ehrungen

Bei den anschließenden Ehrungen wurden langjährigen Mitgliedern für ihre Arbeit und Treue ausgezeichnet. In Verbindung mit einer jeweiligen Laudatio hielten die Vorsitzende Schmider und Bürgermeister-Stellvertreter Bachmann das goldene Treueabzeichen des VdK Baden-Württemberg für 25-jährige Mitgliedschaft für Gabriele Feszler, Herbert Jörger, Wolfgang Klotzbücher, Heinz Przymosinski und Hedwig Scherf bereit. Das silberne Treueabzeichen für zehnjährige Mitgliedschaft erhielten Manfred Erbacher, Annemarie Fischer, Edeltraud Gärtner, Renate Haas, Tanja Hilgendorf, Andrea Jakob, Martina Jakob, Horst Kachel, Rita Kachel, Ines Kettnaker, Gerald Löffler, Ingeborg Löffler, Josef Löffler, Herbert Scheurich, Petra Seeber, Marianne Steigerwald, Helmut Stiel, Guido Withopf und Richard Wolfmüller.

Eine besondere Ehrung erhielt Marlies Adam in Form der goldenen Verdienstnadel des Landesverbandes in Anerkennung ihrer besonderen Leistungen für den Verband und in Würdigung ihrer Beiträge zur Aufbauarbeit im VdK. Die Frauenvertreterin Gebriele Mairon würdigte hernach Ulrike Schmiders Wirken für die Ortsgruppe in ihrer Funktion als Vorsitzende.

Der stellvertretende Bürgermeister Bachmann lobte die uneigennützige und im Interesse der Mitglieder geleistete Arbeit in der Ortsgruppe. Er freute sich über die gewährte Hilfe und Unterstützung und erhofft sich im Interesse der Ortsgruppe weiterhin engagierte Mitarbeiter. Er sicherte der Ortsgruppe im Rahmen des Möglichen Unterstützung zu und äußerte Verständnis für den wiederholt geäußerten Wunsch der Ortsgruppe nach einem geeigneten eigenen Raum.

Burkard Schulz wartete anschließend mit Informationen über Versicherungen und mit Erläuterungen zu Pflege und Pflegeversicherung auf. Er wolle das „Armutsrisiko Pflegebedürftigkeit“ mit entsprechenden Leistungen vermieden wissen. Diesbezüglich fordere der VdK, dass das Land Baden-Württemberg pflegebedürftige Heimbewohner bei den Investitionskosten entlaste und sich für die Investitionskosten der Pflegeheime verantwortlich fühle. Er sprach von drei Millionen Pflegebedürftigen, von denen zwei Drittel zu Hause gepflegt werden, von der Notwendigkeit rechtzeitiger Vorsorge und Pflegeversicherung, die Bedeutung von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügung.

Weitergehende Informationen ließ Schulz folgen, ehe Schmider nach Hinweisen auf die weitere Arbeit der Ortsgruppe und der Einladung zu Kaffee und Kuchen die Versammlung schloss. Z