Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Pfarrer Karl Schretzmann fällt ab Herbst für Gottesdienste aus

Große Jubiläen stehen an

Hardheim.In ihrer letzten Sitzung vor der Sommerpause hielten die Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Rückblick auf die letzten Wochen, in denen vielfältige Möglichkeiten der Begegnung sowie lebendige und feierliche Gottesdienste das Leben der Gemeinden geprägt haben.

So wurde die gemeinsame Wallfahrt der Hardheimer und Höpfinger Gruppe nach Walldürn, begleitet durch die Musikkapelle Höpfingen positiv erlebt und die Verantwortlichen von „Zeit für Neues“ von den Teilnehmern bestärkt, an dem neuen Konzept festzuhalten. Das Parallelangebot für eine Wallfahrt am Abend durch die Waldstetter Pilgergruppe sehen die Räte nicht als Konkurrenz, sondern als größeres Angebot und Wahlmöglichkeit besonders für Familien mit kleineren Kindern.

Die Feste wie Firmung, Skapulierfest in Bretzingen und die Jubiläen der Frauengemeinschaften wurden durch das hohe Engagement von Ehrenamtlichen, Chören und Musikern feierlich gestaltet.

Der Bulldoggottesdienst als Auftakt zum Jubiläum des Maschinenrings auf dem Schlempertshof fand große und positive Resonanz und bestärkt die Räte und das Seelsorgeteam auch, immer wieder solche Gelegenheiten zu nutzen.

Mit Interesse und Spannung verfolgt der Rat die Entwicklung des Projektes „Kunst und Kirche“, dessen erste Veranstaltung durchweg positiv aufgenommen wurde.

Dem Bericht aus dem Stiftungsrat, konnten die Räte entnehmen, wie breit das Aufgabenspektrum der dort Verantwortlichen ist. Vom Verkauf des Pfarrhauses in Bretzingen, über Hagelschäden und Glockeninspektion, bis hin zu Personalfragen wie die neu zu besetzende Stelle einer Pfarrsekretärin für Hardheim und die Schaffung einer zunächst auf sechs Monate befristeten FSJ Stelle für Natascha Bienert, um die Kinder- und Jugendarbeit zu stärken und das Projekt „Kunst und Kirche“ weiter voranzubringen.

Ein nächster Punkt beschäftigte sich mit dem anstehenden Levi- Prozess, in dessen Rahmen die Seelsorge, Verwaltung, Gebäudekonzept, Prozesse und vieles mehr in den Blick genommen und kritisch hinterfragt werden sollen. Dekan Johannes Balbach und Dekanatsreferent Christian Richter werden hierfür im Frühjahr 2019 die Seelsorgeeinheit besuchen und sich die Ergebnisse vorstellen lassen.

Im Herbst wird Pfarrer Karl Schretzmann nicht mehr als Zelebrant zur Verfügung stehen können, was die Gottesdienstplanung noch einmal erschwert, vor allem aber den Spielraum für Außergewöhnliches und personelle Ausfälle sehr eng werden lässt, findet sich heute schon kaum eine Vertretung wenn einer der Zelebranten ausfällt.

Adrian Ambiel nutzte die Gelegenheit, um sich für die vielfältigen Erfahrungen und die gute Zusammenarbeit seit September 2017 zu bedanken und freute sich drüber, ein weiteres Jahr in der Seelsorgeeinheit als Gemeindeassistent verbringen zu dürfen.

Mit dem Punkt Verschiedenes wies man unter anderem noch einmal auf das KJG Zeltlager und das Fest zum 300-jährigen Bestehen der Josefskapelle am 23. September hin, das um 10.30 Uhr bei gutem Wetter mit einem Gottesdienst im Freien auf der Wiese unterhalb der Josefskapelle beginnt und an der Steinemühle mit Mittagessen und Kaffee seine Fortsetzung findet . Ein gemütliches Beisammensein nutzten die Räte im Anschluss zum Austausch.