Hardheim

Gründung eines Pfadfinderstammes Zehn Mitglieder für die neuformierte Gruppe aus Hardheim und Höpfingen / Viele Besucher kamen zum Festgottesdienst

Jeden Tag eine neue gute Tat vollbringen

Archivartikel

Hardheim und Höpfingen besitzen nun mit „Badisch Sibirien“ einen eigenen Pfadfinderstamm. Bevor die neuen Mitglieder aufgenommen wurden, mussten sie erst ein Versprechen abgeben.

Hardheim. Ganz im Zeichen der offiziellen Gründung des neuen Pfadfinderstamms „Badische Sibirien“ und der Aufnahme von zehn neuen Mitgliedern stand der Sonntagsgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Hardheim. Pfarrer Markus Keller freute sich über die beachtliche Anzahl an Besuchern, darunter Repräsentanten des Pfadfinder Landesverbands Baden und des Walldürner Pfadfinderstamms sowie Bürgermeister Volker Rohm. Bei diesem und bei der Hollerbach-Stiftung sowie bei weiteren Unterstützern bedankte sich Keller für großzügige Hilfe.

Wertvolle Arbeit gelobt

Der Pfarrer betonte die wertvolle Arbeit der Pfadfinder mit einem Zitat des Gründers der Bewegung, wonach die Stämme gleichsam kleine Steine einer großen Mauer und Teil der größten Jugendbewegung der Welt seien. In diese werde jeder Stamm und dessen Mitglieder nach Ablegen ihres Versprechens aufgenommen. Diesbezüglich wurden die Grundsätze der Verantwortung Gott, anderen und sich selbst gegenüber in den Vordergrund gestellt.

Betont wurde dabei, dass man stolz sei auf „viele kleine Steine“. Den jungen Pfadfindern wurde vom Pfarrer und den Landesrepräsentanten viel Spaß und Freude bei ihrem vielfältigen Tun gewünscht und die Hoffnung geäußert, dass sie der Sache stets treu bleiben. Es gab den Hinweis auf die in Baden etwa 30 bestehenden Stämme (Ortsgruppen) mit bis zu 1400 Mitgliedern und darauf, dass diese im VCP, dem Verband christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, zusammengeschlossen sind.

Nach der Übergabe der Gründungsurkunde und den Abzeichen durch die Repräsentanten des Landesverbandes Baden ließ Pfarrer Markus Keller die Aufnahme der zehn neuen Mitgliedern in den Stamm Hardheim und Höpfingen und weitere Zeremonien folgen. Sie alle mussten das Pfadfindergebet und das Versprechen abgeben, im Reden wahr und im Tun und Handeln verlässlich zu sein. Dem Geistlichen ging es auch darum, den jungen Pfadfindern bewusst zu machen, dass sie nun dem VCP angehören. In diesem sind die Pfadfinder in verschiedenen Altersstufen als Wölflinge, Jungpfadfinder, Pfadfinder, Ranger/Rover und ab 21 Jahren als Erwachsene organisiert. Denn je nach Alter fallen auch die Fähigkeiten und Interessen aus, meinte Keller. Bei dem mit Gitarrenbegleitung gesungenen „Unserm Gott ist alles möglich“ wurde das Bemühen um die richtige Einstellung und das Handeln im Vertrauen auf Gott verdeutlicht. Schließlich ging es dem Pfarrer auch darum, den jungen Neumitgliedern bewusst zu machen, dass sie sich bemühen müssen, um zu beweisen, dass sie es würdig sind, Pfadfinder zu sein.

Gutes tun und Friedensstifter sein

Im Zusammenhang mit der Präsentation der bei Pfadfindern gebräuchlichen Wegzeichen kamen auch Gedanken zum Advent zur Sprache und zum Geschehen in der Bibel und des Evangeliums. Die Rede war davon, dass Gott jedes Jahr zu den Menschen kommt, um den Menschen den richtigen Weg zu zeigen und dass die Menschen den Weg zu Jesus über die Gemeinde kennenlernen können. Es gelte, Gutes zu tun aus dem Glauben heraus und als Pfadfinder täglich eine gute Tat zu erbringen und Friedensstifter im Namen Jesu zu sein, was es auch im Sinne des Gründers der Pfadfinder sei.

Pfarrer Keller verdeutlichte das Bemühen auch mit dem Hinweis auf das alljährlich von den Pfadfindern aus Bethlehem in alle Welt getragenen Friedenslicht,, das wohl am dritten Advent auch nach Hardheim gebracht wird. Außerdem betonte er die Notwendigkeit der Unterstützung der Aktion „Brot für die Welt“ .