Hardheim

Ortschaftsrat Oberneudorf Sanierung der Straße im Bereich Kirche/Rathaus bald abgeschlossen

Keine Empfehlung für Fahrdienst ausgesprochen

Archivartikel

Oberneudorf.Gleich zwei Projekte hat der Ortschaftsrat Oberneudorf in einer Sitzung am Donnerstag als nicht geeignet eingestuft und abgelehnt.

Nach der Begrüßung durch Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser ging es unter anderem um die mögliche Einführung eines ehrenamtlichen Fahrdienstes in Oberneudorf. Die Verantwortlichen bezogen sich dabei auf die bereits vorliegenden Erfahrungen anderer Gemeinden und sprachen keine Empfehlung für das Projekt aus.

Die Grundidee des ehrenamtlichen Fahrdienstes sei es, ergänzend zum öffentlichen Verkehr vor allem kleinräumige Mobilitätsbedürfnisse speziell in dünn besiedelten Räumen gemeinschaftlich zu erfassen und zu bedienen, um eine ökonomisch tragbare, die sozialen Bedürfnisse respektierende und zur ökologischen Nachhaltigkeit des Verkehrs beitragende Lösung zu erreichen.

Hierbei solle dazu beigetragen werden, den Bewegungsradius und die Mobilität bedürftiger, älterer und behinderter Personen zu verbessern. Durch die gute Anbindung von Oberneudorf an den öffentlichen Nahverkehr mit hoher Taktfrequenz, den dadurch eher gering zu erwartenden Bedarf, verbunden mit erhöhtem Organisationsaufwand, wurde seitens des Ortschaftsrates keine Empfehlung für Oberneudorf ausgesprochen. In diesem Zusammenhang wurde von den Verantwortlichen auch an das im vergangenen Herbst vorgestellte Prinzip der „Mitfahrbank“ erinnert.

Als „nicht geeignet“ eingestuft

In einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um das aktuelle Förderprogramm des Landes Baden Württemberg zur Modernisierung ländlicher Feldwege. Als Zuwendungsziel sei eine nachhaltige und substanzielle Verbesserung, sprich Modernisierung, vorgesehen. Diese beziehe sich jedoch nur auf eine nicht ausreichende Breite und fehlende Tragfähigkeit zentraler Feldwege. Der Ortschaftsrat sieht deshalb das Projekt für die örtlichen Belange als nicht geeignet an.

Unter dem Punkt „Mittelanmeldung für 2019“ wurden ein Feldweg in Richtung Grillplatz sowie der Bau des Radweges Hollerbach - Oberneudorf als Vorschläge aufgenommen. Nach der Vorstellung kleinerer Änderungen des bestehenden FFH-Gebietes (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete) stimmte der Ortschaftsrat der Ausweisung der FFH-Gebiete auf der Gemarkung Oberneudorf wie im Entwurf der Rechtsverordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu. Es wurden hierzu keine Änderungen und Bedenken festgestellt.

Aktuell stehe die Sanierung der Wege im Friedhof an, hieß es. In Zusammenarbeit zwischen der Stadt Buchen und einem Anteil von Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft wie beispielsweise Pflasterarbeiten und Pflanzung der Sträucher, wird eine zeitnahe Durchführung realisierbar.

Derzeit wird die Straße im Bereich Kirche/Rathaus grundlegend erneuert. Ein Teil des Aushubs der Baustelle wird als Unterbau zur Befestigung des Weges vom früheren Schuttplatz in Richtung Biotop A eingebaut.