Hardheim

Förderverein Walter-Hohmann-Schulzentrum Neuwahlen im nächsten Jahr vorgeschlagen

„Kennenlerntage“ kommen gut an

Hardheim.Über das mannigfache Wirken zugunsten des Walter-Hohmann-Schulverbunds informierte am Donnerstag die im NWA-Fachraum ausgerichtete Mitgliederversammlung des Fördervereins des Walter-Hohmann-Schulzentrums.

Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden Michael Keilbach bedankte sich Rektor Harald Mayer für jede Form der Unterstützung und Förderung durch den Verein. Die sehr moderne technische Ausstattung der Klassenzimmer werde zwar immer wieder durch das veraltete, rasch überlastete Netzwerk ausgebremst, wobei man diese Problemzone im Sommer angehe. „Mediale Erziehung trägt zum Erwerb wichtiger Kompetenzen bei“, so Mayer. Weiterer Dank galt der durch Hans Sieber vertretenen Arnold-Hollerbach-Stiftung, die unter anderem den Schwimmunterricht ermöglicht. Bürgermeister-Stellvertreter Eric Bachmann bezeichnete die Schule als „wichtigen Baustein der Gemeinde“, der durch den Förderverein „mit beachtlichem und wertvollem Engagement“ unter die Arme gegriffen wird.

Der mit Bildern unterlegte Rückblick auf das Jahr 2017 oblag Michael Keilbach. Zunächst erinnerte er an das im Dezember 2014 eingeführte Schulobst-Programm, durch das die Kinder jeden Freitag mundgerecht konfektioniertes Obst erhält. Ein „Hit“ wurde auch der Erste-Hilfe-Kurs, an dem Zehntklässler die zur Führerscheinausbildung notwendige Bescheinigung ablegen konnten. „Leider kam es heuer nicht zur Wiederholung des Formats“, bedauerte Keilbach. Als absolut positiv bewertete er jedoch die „Kennenlerntage“ für die Fünftklässler in der Klinge Seckach und sprach von einem „inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Angebot, das allen nutzt“. Nicht beschweren könne man sich auch über den soliden Kontakt zum neuen Elternbeirat, auf dessen Anregung der Förderverein Bistrotische und diverse Haushaltswaren anschaffte, die bei Schulveranstaltungen zum Einsatz kommen.

Enttäuschende Resonanz

Dafür fand das in der Mensa angebotene „Weihnachtscafé“ am Weihnachtsmarkt 2017 vielleicht zum letzten Mal statt. Wie Michael Keilbach erklärte, stünde der relativ hohe Vorbereitungsaufwand in keiner Relation zur enttäuschenden Resonanz. Entfallen musste aufgrund zu geringer Ernte auch die in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaft Wohneigentum durchgeführte „Apfelsaftaktion“, wobei man hier fest auf eine Wiederholung im Spätjahr hinarbeite. „Im Ganzen können wir sehr stolz auf das in den vergangenen Jahren Geleistete sein“, bilanzierte Keilbach und bedankte sich neben der Schule, allen Förderern und den 120 Mitgliedern im Besonderen bei der Arnold-Hollerbach-Stiftung, welche unter anderem die jährlich vergebenen Preise für besonders befähigte Absolventen von Haupt- und Realschule stiftet. In eigener Sache wies er jedoch darauf hin, sich mit der 2019 anstehenden Neuwahl des Vorstands zu befassen: „Da die aktuellen Vorstandsmitglieder keine Kinder mehr in der Schule haben, wäre ein Generationswechsel in der Führungsspitze vielleicht nicht schlecht“, meinte er.

An die Musik heranführen

Auf die Finanzen ging Kassenwart Rainer Dietz ein, dem die Kassenprüfer Harald Löffler und Klaus Schneider einwandfreie Buchführung bescheinigten. Die von ihnen befürwortete Entlastung nahm Bürgermeister-Stellvertreter Eric Bachmann vor. Danach informierte Musikschulleiterin Bärbel Mitsch über ein neues Programm, mit denen zunächst Erstklässler an Musik herangeführt werden sollen. Seitens der Musikschule sind Bärbel Mitsch, Sonja Arlt und Bernd Lehmann involviert, während der Walter-Hohmann-Schulverbund durch die Lehrerinnen Verena Behl und Isabel Weidmann vertreten wird. Schließlich berief sich Hans Sieber auf die niedrigen Anmeldezahlen für das neue Schuljahr und regte stärkere Werbung des Schulstandorts an, um die gebotene pädagogische Qualität unter Beweis zu stellen. ad