Hardheim

Zwei Filme in der Erftalhalle zu sehen Am 10. Januar wird „Bigfoot Junior“ und „Maudie“ gezeigt

Kinomobil kommt wieder

Hardheim.Das Kinomobil Baden-Württemberg ist ein seit 1986 bestehender gemeinnütziger Verein, der sich die Verbreitung und Stärkung von Filmkultur in kinolosen Regionen zum Ziel gesetzt hat. In Kooperation mit Städten und Gemeinden organisiert und betreut der Verein Filmvorführungen in kinolosen Orten in ganz Baden-Württemberg.

In 90 Gemeinden unterwegs

Derzeit gastiert Kinomobil-BW mit monatlich wechselndem Filmprogramm in etwa 90 Gemeinden in ganz Baden-Württemberg. Auch die Hardheimer Gemeindeverwaltung hat sich dafür eingesetzt, dass das Kinomobi in Hardheim Station macht. Nach einem ersten Testlauf, ob dieses Angebot überhaupt angenommen wird, fanden nun bereits mehrere „Kinotage“ in der Erftalhalle statt. Ein weiterer wird am Mittwoch, 10. Januar, folgen.

Bei der Zusammenstellung des Filmprogramms achtet Kinomobil besonders auf ein pädagogisch wertvolles aber auch vielseitiges Kinogramm und eine ausgewogene Mischung aus guten aktuellen Kinofilmen und anspruchsvoller Filmkunst. Besonderes Augenmerk liegt auf deutschen und europäischen Produktionen.

Am 10. Januar kommt das Kinomobil mit zwei Filmen nach Hardheim in die Erftalhalle:

14.30 Uhr: Im Kinderprogramm ist „Bigfoot Junior“ zu sehen, ein turbulenter Spaß zum Lachen und Mitfiebern: Der junge Adam will endlich herausfinden, wer sein Vater ist und macht sich auf die Suche. Die Überraschung ist groß: Es ist der legendäre Bigfoot, der sich jahrelang im Wald versteckt hat, da ein böser Konzern seine besondere DNA für sich nutzen will. Und auch Adam erkennt, dass er außergewöhnliche Superkräfte besitzt. Doch viel gemeinsame Zeit zum Kennenlernen bleibt ihnen nicht, denn zwielichtige Gestalten sind ihnen bereits auf der Spur. Adam muss über sich hinauswachsen, wenn er die Familie wieder zusammenbringen will.

Der Film ist empfohlen für Kinder ab neun Jahren.

19.30 Uhr: Im Abendprogramm ist „Maudie“ zu sehen, einer der bewegendsten Filme des vergangenen Jahres. Irin Aisling Walsh hat das Leben der kanadischen Künstlerin Maud Lewis verfilmt: Maudie heißt eigentlich Maud Lewis und leidet an einer schweren Arthritis, die ihre Gelenke zerstört.

Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, nimmt Maud schließlich eine Stelle als Haushälterin des mürrischen Fischhändlers Everett Lewis an und bleibt bei ihm, obwohl er sie anfangs eher unwirsch behandelt. Aus der Arbeitsbeziehung wird schnell mehr und Everett ermuntert sie dazu, ihr verborgenes Talent, die Malerei, auszuleben.

Der Film ist freigegeben ab zwölf Jahren. Für die Bewirtung ist durch das Team der Erftalstube gesorgt.