Hardheim

Spendenübergabe und Vorführung Gerichtstetten bekommt einen Defibrillator / Arnold-Hollerbach-Stiftung und Volksbank Franken unterstützten das Vorhaben

Lebensrettende Anschaffung gemeinsam ermöglicht

Archivartikel

Gerichtstetten.Große Freude herrschte am vergangenen Donnerstag bei der offiziellen Übergabe eines Defibrillators an die Gerichtstettener Bevölkerung.

Auf Initiative des Bürgervereins hat nun auch Gerichtstetten einen öffentlich zugänglichen AED (Automatisierter Externer Defibrillator), um Menschen bei lebensgefährlichen Herzrhythmusstörungen wieder ins Leben zurückholen zu können.

Viele Interessierte

Zahlreiche interessierte Bürger hatten sich im Lehrsaal des Feuerwehrgerätehauses eingefunden, wo der AED nicht nur offiziell seiner Bestimmung übergeben wurde, sondern wo es zusätzlich eine spannende Vorführung lebensrettender Sofortmaßnahmen, inklusive Geräteeinweisung gab.

Zu Beginn hieß Ortsvorsteher Wolfgang Walzenbach, auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bürgervereins, die vielen Besucher willkommen.

Ein besonderer Gruß und Dank galt dabei Bereichsleiterin Christina Müller von der Volksbank Franken in Hardheim sowie dem Geschäftsführer der Arnold-Hollerbach-Stiftung, Hans Sieber, die mit ihrer Spende die Anschaffung des Gerätes ermöglichten.

So überbrachte Christina Müller einen symbolischen Scheck über 1200 Euro und Hans Sieber 500 Euro für die Anschaffung des Gerätes, das nun in einem beheizten Kasten an der Außenwand des Gerätehauses direkt beim Dorfplatz seinen Platz findet.

In seinen Dank schloss Ortsvorsteher Walzenbach aber auch Oliver Seitz ein, der für den Einbau des öffentlich zugänglichen Aufbewahrungskasten verantwortlich war, sowie Peter Schenkel vom Bauhof der Gemeinde für den Anschluss an die Heizleitung.

14 baugleiche Geräte

Hans Sieber brachte seine Freude zum Ausdruck, dass man gemeinsam mit der Volksbank diese lebensrettende Anschaffung fördern konnte. Mit der Übergabe beziehungsweise Anschaffung des Defibrillators sind nun in der Gesamtgemeinde insgesamt 14 baugleiche Geräte vorhanden.

Anschließend nutze man die Gelegenheit, um aus dem berufenen Munde von DRK-Kreisausbildungsleiter Gerald Löhr noch einmal einen „Crashkurs“ in den lebensrettenden Sofortmaßnahmen zu bekommen.

Dabei wurde allen Anwesenden die Bedeutung ihres Handelns bewusst. Im Vordergrund stand bei den Informationen die Herz-Lungen-Wiederbelebung, insbesondere den Einsatz und die Benutzung des neu angeschafften Gerätes. So vergingen zwei Stunden wie i Flug, dank eines informativen wie spannenden Vortrags. Die Anerkennung und der Dank von Ortsvorsteher Wolfgang Weniger galten daher auch Gerald Löhr vom Deutschen Roten Kreuz in Buchen. we