Hardheim

An der Wolfsgrubenhütte Traditionelles Sonnwendfeuer lockte erneut viele Besuche an

Licht und Wärme als Vorbild nehmen

Archivartikel

Hardheim.Traditionell mit seinem Sonnwend- oder immer wieder auch als Johannisfeuer bezeichneten Beitrag zur Brauchtumspflege wartete der Odenwaldklub Hardheim am Freitag auf. Die Wolfsgrubenhütte erwies sich wieder als geeignetes Veranstaltungsgelände. Dorthin führte Claudia Hauk bei noch hoher Hitzegrade auch eine Gruppe Wanderfreudiger.

Insbesondere der OWK-Vorstand und die Mitglieder des Familienwandertreffs hatten in enger Zusammenarbeit mit Bürgermeister Volker Rohm, dem Gemeindebauhof und dem Forst die notwendigen Voraussetzungen für die reibungslose Abwicklung des Vorhabens geschaffen. Auch die äußeren Bedingungen waren ideal. Seiner Begrüßung der Gäste mit den Mitgliedern des Pfadfinderstammes „Badisch Sibirien“ ließ OWK-Vorsitzender Peter Köhler Dank an alle folgen, die an der Umsetzung des Abends mitgeholfen haben.

Aus heidnischer Zeit

Dem Brauch und der Bedeutung des ursprünglich wohl aus heidnischer Zeit stammenden Feuers sprachen Pfarrer Markus Keller von der evangelischen Kirchengemeinde und Gemeindereferentin Claudia Beger von der katholischen Pfarrgemeinde Sinn und Wert aus christlicher Sicht zu. Keller betonte im Zusammenhang mit dem Feuer, dass der letztjährige Abend mit dem Sonnwendfeuer mit zu einem der schönsten des Jahres wurde. Das Feuer ziehe die Menschen an und spende Licht und Wärme, betonte er. Menschen sollten sich am Feuer ein Vorbild nehmen, sollten Licht sein und ihr Herz für Gott brennen lassen, die Welt hell machen, indem sie Liebe und Wärme spenden. Auch Claudia Beger wollte mit der Flamme ein Zeichen gesetzt und Licht durch die Menschen verbreitet wissen.

Stockbrot durfte nicht fehlen

Mit Begeisterung setzten die Kinder unter Assistenz der Erwachsenen den großen Holzstoß in Brand, der schnell Licht und Wärme vermittelte. Auch für die Bewirtung der viele Besucher wurde gesorgt, die Kinder hatten zudem die Möglichkeit, Stockbrot zu „backen“.

Im weiteren Verlauf des gemütlichen Abends lud eine Musikergruppe der evangelischen Kirchengemeinde zum frohen Mitsingen schwungvoller Pfadfinder- und Lagerlieder ein. Z