Hardheim

Jahreskonzert der Musikschule Hardheim Abwechslungsreiches Programm und erfreuliche Fortschritte

Musikschüler zeigen, was sie gelernt haben

In Form einer Matinee wurde das Jahreskonzert der Musikschule Hardheim in diesem Jahr veranstaltet.

Hardheim. Trotz der Verlegung des Veranstaltungstermins auf den Sonntagmorgen gelang es nicht, die Besucherzahl zu steigern. Doch diejenigen, die der Einladung gefolgt waren, erlebten ein musikalisch reichhaltiges, abwechslungsreiches sowie qualitativ hochwertiges Programm. Die Fortschritte der Musikschüler waren deutlich hörbar.

Nach der Begrüßung durch Musikschulleiterin Bärbel Mitsch eröffnete das Akkordeonensemble von Nelli Krug das musikalische Programm mit dem „Latin ritmico“ von H.G. Kolz. Danach erklang das leicht schwermütige finnische Volkslied „Lustiger Hirtenjunge“. Angenehm wohltönend hörte sich das von der Blockflötengruppe Schweinberg/Königheim mit Lia Deubel, Melina Deubel, David Obermann, Emilia Müller und Lara Stang unter der Leitung von Sonja Arlt gespielte Kinderlied „Hänsel und Gretel“ an, ehe Liam Körner zusammen mit seinem Lehrer Stefan Schneider auf der Trompete den Titel „Tiny Minuett“ erklingen ließ.

Harmonisches Zusammenspiel

Der rhythmisch betonte und mit angenehmem Sound in die Ohren gehende Titel „Photograph“ von Ed Sheeran im Arrangement von Sunga Jung vermochte in der Gitarreninterpretation von Franz Mayerhöfer und dessen Lehrer Bernhard Trabold die Zuhörer zu erfreuen. Danach stieß bei „All about that bass“ von Meghan Trainor, arrangiert von M. Langer, der Walldürner Gastspieler Simon Kreis als dritter Gitarrist zu dem Duo und mit begeisterndem Klang und harmonischem Zusammenspiel interpretierten diese mitreißend dieses Musikstück.

Bärbel Mitsch kündigte als Moderatorin dann mehrere von den Solisten am Flügel an: Jennifer Quindt aus der Klasse Nelli Schmidt ließ das von gewisser Schwermut geprägte „Weißer Schwan“ von A. Terzibaschitsch eindrucksvoll erklingen, ehe Andreas Schneider in sagenhafter Manier und mit gewaltigen Klängen die spannungsgeladene Atmosphäre zwischen den Montecchi und den Capulets in S. Prokofievs „Romeo und Julia“ instrumental charakterisierte.

Einfühlsame Klavierweisen

Einfühlsam gestaltete die von ihrem Vater am Flügel begleitete Judith Weller (Klasse Oliver Szykulski) mit ihrer Violininterpretation das anspruchsvolle „Concertino“ op. 21 aus der, ehe Sarah Gärtner als souveräne Klaviersolistin mit dem Walzer in cis-Moll von Chopin begeisterte. Alexander Ritt am Klavier (Klasse Bärbel Mitsch) wurde in der von ihm gewohnten erstklassigen Weise den Anforderungen in der „Phantasie“ C-Dur op.17 von Robert Schumann gerecht.

In Verbindung mit dem Auftritt des Jugendvokalensembles Ohrwürmer GmbH & Co KG“ warb dessen Leiterin Bärbel Mitsch für die Beteiligung weiterer junger Sängerinnen und Sänger in diesem Chor. Dieser interpretierte bei instrumentaler Begleitung den rhythmisch betonten, eigenwilligen Song „Seshita Bonga“ aus Tansania in ansprechender Weise.

Multitasking-Fähigkeiten und ihre Fingerfertigkeit demonstrierten die „Ohrwürmer“ bei dem vergnüglichen Song „Cups“. Die von ihrer Lehrerin Sonja Freitag-Nied am Flügel begleitete Hanna Summ erntete als Gesangssolistin Mut mit ihrer Interpretation „Wings“ und „Clown“ gebührenden Beifall.

Den musikalisch überzeugenden Schlusspunkt setzte die beachtlich große und von einigen Aktiven der Musikkapelle Schweinberg begleitete Miniband des Musikvereins Schweinberg. Diese seit sieben Jahren bestehende und aus rund 30 Nachwuchsmusikern bestehende Gruppe wurde von Jugendleiterin Teresa Leiblein mit ihren Zielen, dem Angebot und dem musikalischen Wirken vorgestellt. Mit Melodien von Michael Jackson als „The King of Pop“ rissen die jungen Musiker die Zuhörer mit. Z