Hardheim

Abteilungswehr „Hardheimer Höhe“ Jahreshauptversammlung in Rütschdorf / Ehrungen / Abteilungsführung in ihren Ämtern wiedergewählt

Nahezu jeder Haushalt der Höhengemeinden stellt Aktive der Feuerwehr

Archivartikel

Rütschdorf.Abteilungskommandant Andreas Sauer eröffnete die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hardheim, Abteilung Hardheimer Höhe im Schützenhaus in Rütschdorf. Er berichtete, dass die Abteilung derzeit aus 25 Aktiven in der Einsatzabteilung und 13 in der Altersabteilung bestehe.

Rückblickend auf das Jahr 2017 war kein Einsatz zu verzeichnen. Es wurden mehrere Übungsdienste durchgeführt, um das vorhandene Fachwissen zu festigen.

Seit fünf Jahren besteht nun die Abteilung Hardheimer Höhe, hervorgegangen aus den drei Ortsteilabteilungen Dornberg, Rütschdorf und Vollmersdorf. Die hohe Teilnahme an den Diensten und Übungen zeigt, so der Abteilungskommandant, dass sich die neue Struktur gefestigt habe und man erfolgreich zusammenarbeite.

Vorfreude auf neue Ausrüstung

Im Bericht des Schriftführer Roland Weimer wurde das Jahr 2017 im Detail wiedergegeben. Um auf die Neubeschaffung eines Fahrzeuges für die Abteilung gemäß des Feuerwehr-Bedarfs- und Entwicklungsplanes der Gemeinde vorbereitet zu sein, wurden erste Vorbereitungen durchgeführt.

Günter Berberich als Kassier und Verwalter des Sondervermögens gab detailliert Bericht über den Kassenstand und den Geldfluss. Im Bericht des Kassenprüfers würdigte Michel Gehrig die Arbeit des Kassiers.

Erstmals nach der Konstitution der Abteilung Hardheimer Höhe galt es, die Wahl der Abteilungsführung durchzuführen. Die bisherigen Funktionsträger stellten sich nach Ablauf Ihrer Dienstzeiten erneut zur Wahl, neue Kandidaten wurden keine vorgeschlagen. Bei den Wahlen, welche geheim durchgeführt wurden, gab es folgende einstimmigen Ergebnisse: Abteilungskommandant Andreas Sauer; stellvertretender Abteilungskommandant Florian Erbacher. Dem Abteilungsausschuss gehören an: Klaus Seitz, Günter Berberich, Michael Gehrig, Sigfried Horn und Roland Weimer.

Bürgermeister Volker Rohm bedankte sich in seinem Grußwort für die geleistete Arbeit. Er freute sich, dass trotz der geringen Einwohnerzahl „nahezu aus jedem Haushalt“ jemand vertreten sei und seit 2016 auch zwei Frauen in der Abteilung engagiert sind.

Zum Abschluss seiner Rede betonte Rohm, dass die Gesundheit der Feuerwehrleute und eine zeitgemäße Ausrüstung oberste Priorität haben. Zum aktuellen Zeitpunkt seien viele kostenintensive Investitionen in Planung beziehungsweise bereits in der Ausführung. Trotz der maßgeblichen Unterstützung dieser Investitionen könnten diese allerdings nur nacheinander und nicht gleichzeitig realisiert werden.

Ehrungen

Anschließend wurden durch den Bürgermeister folgende Ehrungen vorgenommen:

Paul Beuchert für 45 Jahre Zugehörigkeit, Alfred Weinmann für 50 Jahre Zugehörigkeit und Hermann Dörr für 65 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr. Als Nächstes überbrachte Ortsvorsteherin Christel Erbacher ihre Grüße und freue sich, nun auch zur Truppe zu gehören, was ihr Verständnis zur Feuerwehr enorm gefördert habe. Ermutigend wandte sich an weitere Interessierte und den Nachwuchs, auch aktiv in der Feuerwehr mitzuarbeiten.

Feuerwehrkommandant Martin Kaiser gratulierte zunächst allen Gewählten. Insbesondere erwähnte er namentlich die Ideengeberin der damaligen Aktion „Frauenpower“, Ortsvorsteherin Christel Erbacher, welche zuvor auch zur Feuerwehrfrau befördert wurde.

Nachdem Kaiser Informationen zum Feuerwehrwesen in Baden-Württemberg von einem Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule vermittelte, berichtete der Kommandant über den Stand zum Bedarfsplan, die aktuell laufenden Beschaffungen, wie auch die ersten Schritte zu den Beschaffungen in den Abteilungen Hardheimer Höhe und Gerichtstetten, wo man aktuell auf die Zuschusszusagen wartet.

Ebenso informierte er zum Thema „gesicherte Alarmierung“ über den Wegfall der unsicheren Sirenenalarmierung und die weitere Fortschreibung mit Meldeempfängern.

Er bedankte sich bei allen Feuerwehrangehörigen und erinnerte an die Teilnahme an Ausbildungen, sowie die Annahme von Qualifizierungen. Denn: „Auf der anderen Seite der Technik müssen Menschen stehen, welche die Technik auch sachgerecht bedienen können.“ Jochen Löhr