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Hardheim

Kunsthandwerkermarkt Stefan Englert schnitzte heiligen Josef

Namensgeber des Josefsmarktes

Archivartikel

Hardheim.Viele kennen den heiligen Josef von Nazareth aus dem Weihnachtsevangelium als den Ehemann von Maria. Viel ist allerdings über ihn nicht bekannt. Im Neue Testament findet man keine Hinweise auf die Persönlichkeit Josefs oder über seine Beziehung zu Jesus oder Maria. Es wird vermutet, dass er bereits vor dem öffentlichen Wirkens Jesu verstarb.

Die Zimmermannswerkszeuge, wie Axt, Säge oder Winkelmaß sind seit dem späten Mittelalter die Attribute des Heilig, auch ein Wanderstab. Manchmal ist er mit dem Jesuskind auf dem Arm abgebildet, wie in der Pfarrkirche St. Alban in Hardheim. Er ist der Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche seit dem Jahr 1870 und wird in vielen Städten und Ländern besonders verehrt.

Der heilige Josef ist der Patron der Arbeiter, Handwerker, Holzhauer, Schreiner, Wagner und Zimmerleute, Eheleute, Familien, Jungfrauen, Kinder und Waisen. Sein Namenstag wird am 19. März begangen.

In Hardheim hat seine Verehrung eine lange Tradition. So ist beispielsweise die markante Kapelle an der Straße zwischen Hardheim und Höpfingen ihm geweiht.

Der heilige Josef ist auch der Namensgeber des seit 1766 vom Würzburger Fürstbischof genehmigten Josefsmarktes in Hardheim. Deshalb hat der Hardheimer Hobbykünstler Stefan Englert extra zum diesjährigen Josefsmarkt eine Figur des Heiligen geschnitzt. Im Rahmen des Kunsthandwerkermarkt in der Erftalhalle wird diese am Sonntag, 24. März, von 11 Uhr bis 18 Uhr ausgestellt. En