Hardheim

Würzburger Bettag Andacht mit anschließender Lichterprozession durch Hardheim / Tradition wird seit 1737 gepflegt

Neue spirituelle Impulse gesetzt

Archivartikel

Hardheim.Der Würzburger Bettag fand am Sonntag in Hardheim statt. Er erinnert an die Zeit vor dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803, als im Wege der Säkularisation die kirchlichen Herrschaftsgebiete – hier das Fürstbistum Würzburg – aufgelöst wurden. Eingeführt wurde der Würzburger Bettag – die ewige Anbetung Jesu Christi, ausgestellt in der Monstranz – vom Würzburger Fürstbischof Friedrich Carl von Schönborn im Jahr 1737.

Diese Tradition wird sowohl in Hardheim als auch in Höpfingen bis heute gepflegt. Selbst in den Zeiten des Kulturkampfs, als die Badische Staatsregierung in Karlsruhe jegliche Wallfahrten über Landesgrenzen hinweg verbot, hielt man in Hardheim und Höpfingen an dieser Tradition fest und führte eine Prozession durch die Gemeinde durch. So auch am Sonntagabend, als der feierliche Abschluss mit einer Prozession begleitet durch die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Hardheim, durch die Straßen der Erftalgemeinde begangen wurde.

Vorausgegangen war eine Andacht, die von Diakon Franz Greulich und dem „Team Zeit für Neues“ ansprechend in der mit Kerzen erleuchteten Pfarrkirche St. Alban gestaltet wurde. Auf dem Prozessionsweg gab es nicht nur spirituelle Impulse und Meditationstexte sondern auch neue Akzente in Form von Lichtinstallationen an markanten Gebäuden.

Diakon Greulich und Gemeindereferentin Claudia Beger dankten am Ende allen Beteiligten und Mitwirkenden. En