Hardheim

Erweiterung beginnt im Herbst Ausschuss tagte und vergab die Bauarbeiten / Parkplatz muss ganz oder teilweise gesperrt werden / Bevölkerung um Verständnis gebeten

Parken am Krankenhaus wird schwierig

Archivartikel

Die Erweiterungsmaßnahmen am Hardheimer Krankenhaus sollen bis März abgeschlossen sein. Die hierfür erforderlichen Arbeitsvergaben nahm der Krankenhaus-Ausschuss am Mittwoch vor.

Hardheim. Mit den vom Krankenhaus-Ausschuss unter Leitung von Bürgermeister Volker Rohm einstimmig vergebenen Bauarbeiten zur Erweiterung des Krankenhauses Hardheim ist der Baubeginn ab Ende September/Anfang Oktober gemäß Hinweis von Architekt Jürgen Löffler gesichert. Und gleichzeitig damit auch die Fertigstellung aller baulichen Maßnahmen bis zum März des kommenden Jahres.

Die Kosten der bisher ausgeschriebenen Gewerke belaufen sich auf rund 3 236 916,81 Euro. Hinzu kommen noch kleinere Gewerke, wie zum Beispiel die Erneuerung der Elektrohauptverteilung, der Einbau einer Notbeleuchtung, Brandschutzmaßnahmen und insbesondere die Anbindungsarbeiten der Module an das bestehende Krankenhaus. Hierfür sind noch weitere rund 750 000 Euro notwendig, die in den nächsten Monaten ebenfalls ausgeschrieben werden müssen.

Die vom Krankenhaus-Ausschuss getroffenen einstimmigen Entscheidungen wurden sowohl vom Verwaltungsleiter des Krankenhauses, Ludwig Schön, als auch vom Leitenden Arzt Dr. Herbert Schmid mit Genugtuung zur Kenntnis genommen, sind sie doch der positiven Weiterentwicklung des Hardheimer Krankenhauses als Einrichtung zur Grundversorgung der Bevölkerung in höchstem Maße dienlich.

Im Einzelnen wurden nachfolgende Vergaben beschlossen: Abbruch- und Roharbeiten Firma Eckert Bauteam (420 000 Euro), Modulbau Firma Cadolto (1 663 865, 55 Euro), Fluchttreppenanlage Firma Schölch (145 227,00 Euro), Heizung /Sanitär /Lüftung Firma Ackermann (73 319,76 Euro), Medizinische Gase Firma Dräger (45 000 Euro), Aufzugsanlage Firma Vestner (60 000 Euro), Baunebenkosten 306 685,85 Euro mit einer Netto-Gesamtsumme von 2 720 098,16 Euro sowie zuzüglichen 19 Prozent Mehrwertsteuer in Höhe von 516 8818,65 Euro.

Der planende Architekt Jürgen Löffler sprach in seinen ergänzenden Betrachtungen die noch nicht ausgeschriebenen Maßnahmen wie zum Beispiel die Außenanlagen und die Möblierung sowie Arbeiten der verschiedenen Handwerker an und erläuterte das diesbezüglich geplante Vorgehen. Er hielt daher auch rechtzeitige Anfragen an die für die Ausführung verschiedenster Arbeiten in Frage kommenden ortsansässigen Firmen wegen der Möglichkeit deren Übernahme der Maßnahmen für empfehlenswert.

Von Verwaltungsleiter Ludwig Schön und Bürgermeister Volker Rohm wurde bei aller Freude über die nun möglichen Baumaßnahmen aber auch der Blick auf die damit verbundenen unumgänglichen Einschränkungen gerichtet. Davon betroffen sein werden sowohl die Zufahrt zum Krankenhaus als auch die Parkmöglichkeiten.

Mit Informations- und Hinweistafeln im weiteren Umfeld des Krankenhauses soll auf die Baumaßnahmen und anderweitige Parkmöglichkeiten aufmerksam gemacht werden. Die Verantwortlichen baten jedoch Patienten, Besucher und die gesamte Bevölkerung bereits im Vorfeld um Verständnis und um Beachtung der erschwerten Verhältnisse.

In größerem Umfang gesperrt werden muss – manchmal auch in Teilen – zum Beispiel der Parkplatz des Krankenhauses, so dass es in der Bauzeit keine optimale Situation in Sachen Parken geben wird. Dass Rettungswege in jedem Fall frei gehalten werden müssen, wurde als besonders vordringlich herausgestellt. Eine Logistik für die Regelung der Verkehrsverhältnisse wurde als notwendig erachtet. Ludwig Schön sprach Überlegungen zu Parkempfehlungen für die Bediensteten des Krankenhauses an, Parkmöglichkeiten an beiden Seiten des Triebwegs sollten bei Berücksichtigung und ohne Beeinträchtigung des fließenden Verkehrs eingeräumt werden. Soweit möglich, wurden der Fußweg zum Krankenhaus und das Parken von Fahrzeugen auch in dessen weiterem Umfeld, zum Beispiel auf dem Schlossplatz empfohlen. Diese zu erwartenden Einschränkungen konnten allerdings nach all den Schwierigkeiten im Vorfeld die Freude über die jetzt möglichen Bauarbeiten zur Erweiterung des Krankenhauses Hardheim und die Finanzierungsgenehmigung durch den Gemeinderat nicht trüben.