Hardheim

„Verein zur Renovierung des Erftaldoms“ in Hardheim tagte Pfarrer Andreas Rapp wurde als Vorsitzender verabschiedet / Weichen für die Zukunft gestellt

Pfarrkirche hat eine weitreichende Bedeutung

Hardheim.Der „Verein zur Renovierung des Erftaldoms“ hielt in diesen Tagen seine Mitgliederversammlung ab. Diese stand im Zeichen der Zurruhesetzung von Pfarrer Andreas Rapp im September. Die danach zu erwartende Vakanz macht es notwendig, die Weichen für die Zukunft zu stellen. Denn der Ortsgeistliche ist in etlichen kirchlichen Vereinen und Gremien der katholischen Pfarrgemeinde Hardheim Vorsitzender kraft Amtes. So eben auch im „Verein zur Renovierung des Erftaldoms“.

In seiner letztmaligen Funktion als Vorsitzender eröffnete Pfarrer Rapp die Jahreshauptversammlung mit Gruß-und Dankesworten für die bewiesene Aktivität und das nachdrückliche Engagement der Mitglieder.

Bernhard Berberich übernahm danach in seiner Eigenschaft als erster stellvertretende Vorsitzender die weitere Leitung der Versammlung. Er würdigte in Verbindung mit seinem Blick auf die große Bedeutung und den Wert der Pfarrkirche die Leistungen der Erbauer bei deren Bau und die der Mitglieder des Vereins im Verein an.

Den Rechenschaftsbericht über die 2018 erbrachten Leistungen und wesentlichen Maßnahmen für die Pfarrkirche ließ Hildegard Grimm-Gotthardt folgen, die unter anderem an die Beleuchtung der Fensterrosette im Kirchturm und an die Orgelmanualreparatur erinnerte.

Mitgliederzahl ging auf 210 zurück

In Vertretung des verhinderten Kassiers Johannes Beger trug Günther Fürst den Kassenbericht vor. Er verdeutlichte damit die finanzielle Situation des Vereins, die Einnahmen und Ausgaben während des Jahres und die Entwicklung der Mitgliederzahl. Diese ist von 600 Personen vor 30 Jahren auf 210 zurückgegangen. Daher wurde trotz einigermaßen positiver finanzieller Situation die Notwendigkeit der Werbung von neuen Mitgliedern betont, weil auch unerwartet hohe Kosten bei plötzlich notwendigen Maßnahmen anfallen können. Als besonders erfreulich wurde in diesem Zusammenhang eine Spende der anonym gebliebenen Hofackerbrunnenstiftung angesehen.

Die beiden Kassenprüferinnen Hildegund Berberich und Yvonne Wolfmüller hatten keinerlei Gründe zu Beanstandungen, so dass nach der Aussprache der Vorstand entlastet wurde.

Nach der Pensionierung von Pfarrer Rapp werden satzungsgemäß Bernhard Berberich als erster Stellvertreter und Günther Fürst als zweiter stellvertretender Vorsitzender die Führungsaufgabe übernehmen.

Anerkannt wurde zusammenfassend, dass Pfarrer Rapp den Verein im Bemühen um den Erftaldom immer unterstützt hat. Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde die Bedeutung des Erftaldoms für das Glaubensleben hervorgehoben und zudem die Notwendigkeit lebendiger Steine für eine lebendige Kirche. Und mit Zufriedenheit konnte konstatiert werden, dass sich während der Amtszeit von Pfarrer Rapp ein durchaus erfreuliches, aktives Kirchenleben konstatieren ließ.

Walter Bechtold als in Sachen Pfarrgemeinde vielseitig interessiertes und aktives Vereinsmitglied verdeutlichte mit den von ihm präsentierten Bildern und sonstiger Dokumentationen die Geschichte der Pfarrkirche. In weitergehenden Gesprächen wurden beispielhaft verschiedenste Beiträge zur Verdeutlichung der Bedeutung der Pfarrkirche vorgestellt. So die schriftliche Zusammenstellung der diesjährigen Triduumspredigten des früheren Hardheimer Pfarrers Monsignore, Johannes Schäfer, der von Natascha Bienert gestaltete Film zum 125-jährigen Bestehen des Erftaldoms und vor allem auch die von dem Münchener Künstler Franz X.W. Braunmiller geschaffenen und von verschiedenster Seite finanzierten Mosaikbilder im Erftaldom selbst. Nicht unerwähnt blieben die von Pfarrer Rapp gestarteten Aktivitäten.

Bernhard Berberich lag es schließlich am Herzen, die Bedeutung der Pfarrkirche St. Alban in Verbindung mit den dort angebotenen Orgelkonzerten zu verdeutlichen. Seine Laudatio auf den aus dem Amt scheidenden Vorsitzenden verband Bernhard Berberich mit anerkennenden Dankesworten und mit der Überreichung eines Gutscheins für den Besuch der Hardheimer Orgelkonzerte. Z