Hardheim

Drei Angebote der IG „Mühlenradweg Erftal“ Kontakte nach Eichenbühl vertieft / Ferienprogramm

Touren fanden gute Resonanz

Archivartikel

Hardheim.Die Interessengemeinschaft „Mühlenradweg Erftal“ führte in jüngster Zeit gleich drei Radtouren durch, die trotz der Hitze allesamt auf erstaunlich große Resonanz stießen. Alle drei Touren wurden von Kurt Saffri und Manfred Böhrer begleitet.

Fahrt zur Rummelsekerb: Bereits zum achten Mal wurde die badisch-bayrische Freundschaft in Eichenbühl auf diese Weise gepflegt. Mit herzlichem Empfang wurden die 30 Hardheimer Radler vom Eichenbühler Bürgermeister Günter Winkler und der Musikkapelle „Eichenkreuz“ begrüßt. Bei Musik, bester Stimmung und Kesselfleisch fühlten sich die Hardheimer im wahrsten Sinne des Wortes sauwohl. Bürgermeister Winkler löste auf seine humorvolle Art nach anfänglichem Hinweis das Rätsel, wo das Fleisch herkam (eventuell Richtung Hardheim rechts?) auf und lobte den Metzger aus der Region, um allen Gerüchten aus dem Wege zu gehen. Obgleich es auf dem Rückweg bergauf ging, war die Fahrt im schattigen Wald recht angenehm.

Denkmaltour: Aufgrund der hohen Temperaturen wurde die diesjährige Denkmalradtour in gekürzter Form durchgeführt. Die Radler fuhren über Höpfingen und von dort im schattigen Wald nach Walldürn. Ziel war zunächst die Basilika, wo Helmut Berberich eine Führung mit Erhard Lang organisiert hatte, der das Bauwerk und die Entstehung der Wallfahrt in Walldürn schilderte. Anschließend ging es zum Römerbad, wo die Radfahrer sich anhand der aufgestellten Informationstafeln über das Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte Kastellbad informierten. Die Tour führte dann durch den Wald in Richtung Altheim und oberhalb des Munitionsdepots vorbei nach Erfeld und von dort wieder zurück nach Hardheim, wo im Biergarten noch in geselliger Runde diskutiert wurde.

Radtour ins Maintal: An der ursprünglich von dem im Jahr 2014 verstorbenen Hermann Wawatschek ins Leben gerufenen Tour am ersten Sonntag der großen Ferien im Rahmen des Hardheimer Ferienprogramms nahmen 21 Radler teil. Im Jahreswechsel geht es mal über Walldürn nach Bürgstadt, mal über Boxtal. Diesmal fuhren die Teilnehmer über Höpfingen nach Walldürn und von dort durch das Marsbachtal über Amorbach nach Miltenberg und Bürgstadt.

In Bürgstadt wurde traditionsgemäß in der Häckerwirtschaft Neuberger eine Rast eingelegt, bevor es wieder durch das Erftal zurück in Richtung Hardheim ging. Der gesellige Abschluss fand dann beim Fest des DRK-Ortsvereines Hardheim statt, wo die Teilnehmer noch die Möglichkeit hatten, unter fachkundiger Anleitung von Robert Münch ihre Wahrnehmungen mit einer Rauschbrille zu testen, wobei Promillegehalte von 0,8 und 1,3 Promille simuliert wurden. Den Radlern war klar, wer sich in einem solchen Zustand aufs Fahrrad begibt, muss lebensmüde sein.