Hardheim

Grundschule Hardheim Verkehrstag der Drittklässler mit der IG „Mühlenradweg Erftal“

Verkehrsprävention auf spielerische Weise dargeboten

Hardheim.Der Verkehrstag der dritten Klassen der Grundschule Hardheim mit der IG „Mühlenradweg Erftal“ ist mittlerweile zu einer festen Einrichtung im jährlichen Programm der Grundschule Hardheim geworden. Am Freitag war es wieder mal soweit. An mehreren Stationen durften die 39 Drittklässler auf spielerische Weise Verkehrs- und Verhaltensregeln im Straßenverkehr erlernen. Altersentsprechend ging es dabei vor allem rund um das Thema „Fahrradfahren“, wobei die Kinder an insgesamt vier Stationen mit großem Interesse bei der Sache waren.

Zum Unterrichtsbeginn schauten die Kinder mit den Lehrkräften, Elke Stoy und Caroline Stephan in der Schule einen Film zum Thema Fahrradhelm. Dann ging es zum Sportplatz, wo die Kinder von Manfred Böhrer von der IG „Mühlenradweg Erftal“ erwartet wurden, der nochmals auf die Notwendigkeit zum Tragen eines Fahrradhelmes einging.

Mit einem rohen Ei, in einem Mini-Helm, wurde den Kindern die Schutzwirkung eines Fahrradhelmes demonstriert und an sie appelliert, beim Fahrradfahren immer einen Fahrradhelm zu tragen.

Viel Bewegung war in dem Spiel „Eins, zwei oder drei“ mit Fragen rund um das Fahrradfahren. Die Kinder sollten dabei die richtige Antwort herausfinden, nachdem sie zuvor auf den drei Feldern hin- und herspringen durften, bevor sie ihre Entscheidung trafen. Die richtige Lösung wurde im Anschluss erläutert.

Bei einem Fahrradparcours konnten die Drittklässler ihre Geschicklichkeit trainieren. Die Schüler hatten dabei die Möglichkeit, ihr Können beim einhändigen Fahren mit der Kette, am Spurbrett, beim Spur-Wechsel , beim Slalom oder im Kreis und am Sprossenbrett, unter Beweis zu stellen.

Eine gute Beobachtungsgabe war bei der Nachstellung von Verkehrsunfällen gefordert, wobei die Kinder eine „richtige Unfallmeldung“ abgeben sollten. Die richtige Lösung wurde anschließend besprochen. Dabei wurde auch auf die Notrufnummern der Polizei 110 und des Rettungsdienstes/Feuerwehr 112, hingewiesen, sowie auf die Folgen eines eventuellen Missbrauchs.

Für kurze Ablenkung sorgte dann ein Rettungshubschrauber, der während der Veranstaltung unterhalb des Sportgeländes landete und einen echten Rettungseinsatz hatte.

Elke Stoy und Caroline Stephan bedankten sich zum Abschluss bei der Interessengemeinschaft für die Organisation der Veranstaltung sowie bei Patricia Bieringer, welche im Rahmen ihres FSJ-Jahres die Verantwortlichen tatkräftig unterstützte.