Hardheim

Außenstelle Hardheim Klassische Musik aus verschiedensten Ländern soll erklingen / Termin steht mit Florian Meierott und Orchester

VHS plant Konzert unter Europa-Aspekt

Archivartikel

Hardheim.Schon seit Jahren widmet sich die VHS-Außenstelle Hardheim – zum Teil zusammen mit dem Referat Kultur des Odenwaldklubs – Themen unter dem Motto „Heimat (in) Europa“. Dazu gab es und gibt es Vortrags- und Informationsveranstaltungen sowie Begegnungen mit Repräsentanten aus neuen EU-Ländern. So waren schon die Generalkonsulin von Rumänien und auch die von Polen zu Gast und außerdem die Generalkonsule von Serbien, Kroatien und Ungarn.

Außerdem gestaltete die VHS Hardheim zusammen mit dem Odenwaldklub anlässlich des 40-jährigen Bestehens der 1965 wieder gegründeten OWK-Ortsgruppe Hardheim und des dazu übernommenen Odenwälder Wandertags ein Treffen unter dem Motto „Heimat (in) Europa“.

In ähnlicher Form wurde auch das 50-jährige Bestehen der OWK- Ortsgruppe in Verbindung mit dem Hardheimer Sommerfest begangen in Anwesenheit des damaligen Europa-Ministers Peter Friedrich.

Präsent waren jeweils auch die Hardheimer Partnerstädte und insbesondere Müntschemier bei beiden Anlässen in Hardheim.

Die derzeitige Situation der EU und deren Zukunft und weitere Entwicklung veranlassen die VHS-Außenstelle zu Überlegungen und in Anbetracht der im kommenden Jahr anstehenden Europa-Wahlen zur Frage „Quo vadis, Europa?“

Gerade die Musik ist nicht nur die internationale Sprache schlechthin ist, sondern besitzt darüber hinaus auch eine unwiderstehliche, verbindende Kraft. Zur Steigerung des Interesses an der Europäischen Union und deren Länder organisiert die VHS-Außenstelle hardheim daher eine musikalische Veranstaltung am Samstag, 12. September 2019, in der Erftalhalle in Hardheim. Dabei sollen Melodien und „Musik von Komponisten der EU-Länder“ erklingen: Beispielsweise aus Italien von Nicolo Paganini „Variazioni con bravura“, aus Österreich von Wolfgang Amadeus Mozart „Violinkonzert G-Dur (KV 216), aus Rumänien von Georgias Dinicu „Die Lerche“, aus Ungarn von Jenö Hubay „Heire Kathie“, aus Frankreich von Camille Saint- Saens „Rondo capriccioso“, aus Deutschland von Ludwig van Beethoven „Romanze F-Dur“, aus Belgien von Charles de Bériot „Scène de ballet“, aus Tschechien von Zdenek Fibich „Poème“, aus Polen von Henri Wieniawski „Legende“, aus England von Sir Edward Elgar „Chanson den nuit“ und aus Spanien von Pablo de Sarasate „Zigeunerweisen“.

Erfolgreicher Violinist

Das vielversprechende Konzert soll von dem erfolgreichen Violinisten, Violinpädagogen und Komponisten Florian Meierott und seinem Orchester der Villa Paganini in Kitzingen gestaltet werden.

Meierott selbst ist Sohn des Musikprofessors Lenz Meierott und begann im Alter von vier Jahren das Violinspiel. Er studierte an der Musikhochschule Karlsruhe, legte sein Abitur 1988 ab und absolvierte verschiedenste Meisterkurse. Mit höchster Auszeichnung und als Primarius des Melos-Quartettes beschloss er sein Studium in Stuttgart und begann dann seine solistische Laufbahn.

Als vielfach ausgezeichneter Geiger musizierte Florian Meierott mit vielen namhaften Orchestern und Musikern. Große Konzertreihen führten ihn nach Amerika, Japan, Korea, Südafrika und in viele Länder Europas. Sein berufliches Wirken weist manch weitere Besonderheit und Leistung auf.

Bei der Finanzierung hofft VHS-Außenstellenleiter Elmar Zegewitz auf die Förderung durch Sponsoren. Mit politischen Stellen wie dem für die Europa-Politik in Baden-Württemberg zuständigen Staatsministerium hat er bereits Verbindung aufgenommen. Z