Hardheim

Seelsorgeeinheit Hardheim-Höpfingen Pfarrgemeinderat tagte in Erfeld / Ergebnisse der Fragebogenaktion werden nach Fastnacht bekanntgegeben

Vielfältige Mängel an Gebäuden und Glockenstühlen

Hardheim/Höpfingen.Die Jahresschlusssitzung des Pfarrgemeinderates fand am Montag in Erfeld statt. Nach einem Bericht aus der Dekanatsratssitzung durch Myriam Weltin, informierte Horst Saling die Anwesenden über die Ergebnisse der Kirchenbegehungen und Glockeninspektion durch den Stiftungsrat.Dabei zeigte sich, dass vielfältige Mängel an den Gebäuden und Glockenstühlen vorhanden sind und den Haushalt der Seelsorgeeinheit belasten werden. Im Kindergarten Höpfingen wird aufgrund der steigenden Zahl an Kindern eine weitere Kleinkindgruppe eröffnet.

Aufgrund der Raumnot im Kindergartengebäude werden die bestehende und neu zu bildende Kleinkindgruppe in die leerstehenden Räume der Höpfinger Schule verlagert.

Für die Vermietung des leerstehenden Pfarrhauses in Höpfingen wurde ein Antrag in Freiburg gestellt. Wie mit dem Pfarrhaus in Schweinberg weiter verfahren wird, muss noch entschieden werden, da eine Vermietung wegen der nicht mehr funktionierenden Heizung unmöglich ist.

Gemeinschaftsbewusstsein

Spezielle Anfragen aus den Gemeinden wurden beraten und Informationen aus den einzelnen Gemeindeteams gesammelt. Dabei wurde deutlich, dass in den Gemeinden der Seelsorgeeinheit attraktive Veranstaltungen ein Publikum anziehen, das mehr und mehr aus Besuchern aller Gemeinden besteht. Dies zeigt, dass Schritt für Schritt ein das Bewusstsein wächst, über den eigenen Kirchturm hinaus Gemeinschaft zu suchen und die jeweils spezifischen Angebote der einzelnen Orte zu nutzen.

Hervorgehoben wurde dabei der „Lyrics Abend! in Höpfingen, das Konzert von „Alive“ in Waldstetten sowie der Gottesdienst mit dem Chor „Maranatha“ und das Adventskonzert in Schweinberg.

Den nächsten Schritt in der Fragebogenauswertung, die direkte Information der Gemeinde, wird nach Fastnacht in Gerichtstetten getan. Speziell auf die Rückmeldungen und Impulse aus den Fragebögen der Gemeinde Gerichtstetten eingehend, wird das dortige Gemeindeteam nach einem Sonntagsgottesdienst einzelne Fragen aus den Fragebögen vortragen, beantworten und Stellung dazu beziehen. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Vielfältige Rückmeldungen aus den Fragebögen bezogen sich darauf, dass die Temperatur in den Kirchen oftmals zu kalt empfunden wird. Zum Schutz der Wände vor Verschmutzung durch Bildung von Niederschlag von Kondenswasser hat der Pfarrgemeinderat aber die Vorgabe des Bauamtes zu befolgen, dass die Temperatur in den Kirchen 14 Grad nicht überschreiten darf.

Fleecedecken in den Kirchen

Als Probelauf werden daher im Jahr 2018 in den Kirchen in Hardheim und Höpfingen Fleecedecken in den Kirchen ausgelegt. Diese Möglichkeit wird im Kloster Bronnbach bereits erfolgreich umgesetzt und gerne angenommen. Ist dies auch in Hardheim und Höpfingen der Fall, soll das Modell auch für die weiteren Gemeinden der Seelsorgeeinheit übernommen werden.

Einstimmig wurde beschlossen, dass künftig für alle Messen Intensionen angenommen werden können. Beraten wurde auch der Wunsch nach dem Verlesen von Intensionen. Dazu wird der Pfarrgemeinderat in einer gesonderten Information Stellung nehmen.Adrian Ambiel, Praktikant in der Seelsorgeeinheit, wies auf den neu entstehenden Bibelkreis für Männer hin, zu dem am 14. Dezember um 20 Uhr im Pfarrhaus in Hardheim erstmals eingeladen wird. Darüber hinaus informierte er über die ökumenische Weihnachtsandacht, gestaltet von Jugendlichen für Junge und jung Gebliebene um 23 Uhr in der Pfarrkirche St. Alban Hardheim.

KjG-Party am Heiligen Abend

Marcus Wildner wies auf die „coming home for christmas“ Party der KjG hin, die am Heiligen Abend in der Erftalhalle Möglichkeit zur Begegnung für junge Erwachsene nach der Feier in der Familie bietet.

Uschi Butterweck berichtete über die Firmtermine am 23. Juni in Hardheim und am 24. Juni in Höpfingen durch den emerit. Erzbischof Dr. Robert Zollitsch.

Am Klausurtag im Januar wird der Pfarrgemeinderat die Planung für das Jahr 2018 und die nächsten Schritte für „Levi“ (Lernen, Entwickeln, Vereinbaren, Inspirieren), das Freiburger Programm zur Visitation und Gemeindeentwicklung, beraten. Dieses Programm wurde in Anlehnung an bestehende Systeme zur Qualitätsentwicklung und -sicherung erstellt. Es dient der Standortbestimmung und Weiterentwicklung kirchlicher Gemeinden. Der Pfarrgemeinderat sieht darin die Chance, gezielt einen Blick auf das Leben und Planen in der Seelsorgeeinheit zu werfen. Kritisch setzt er sich mit dem damit verbundenen Zeitaufwand und der Bindung von haupt- und ehrenamtlichen Kräften auseinander und versucht einen für alle gangbaren Weg zu entwickeln.