Hardheim

Walter-Hohmann-Schulverbund Hardheim Gesprächstraining

Vorbereitung auf Bewerbungsgespräch

Hardheim.Das Vorstellungsgespräch ist die Visitenkarte eines Bewerbers. Um Fehler zu vermeiden und Kompetenzen zu erlernen, fand für die achten und neunten Klassen des Walter-Hohmann-Schulverbunds am Dienstag und Mittwoch ein Gesprächs- und Bewerbungstraining mit Ausbildern regionaler Firmen statt.

In seiner Begrüßung sah Schulleiter Harald Mayer Ziel und Zweck des Projekts darin, „sich künftig zu verbessern und Erfolge zu haben, indem man die Ratschläge annimmt und individuell umsetzt, um sich optimal auf den herannahenden Einstieg ins Berufsleben vorbereiten zu können“.

Anschließend wurden mit den Ausbildern Anke Albert (Sparkasse Tauberfranken), Lydia Nachtigal (AOK Baden-Württemberg), Wjatscheslaw Ogel (P&G/Braun), Michael Gehrig (Maschinenfabrik Gustav Eirich), Cornelia Braun (Leiblein) und Markus Klöckner (Grammer) im 15-minütigen Wechsel modellhafte Vorstellungsgespräche geführt und in Deutschunterricht zuvor ausgearbeitete Bewerbungen auf Formfehler überprüft: In ungezwungener Atmosphäre erhielten die rund 60 Teilnehmer zahlreiche Tipps und ehrliche Hinweise. Vorausgegangen war ein Bewerbungstrainingsseminar der AOK, welches darauf abzielte, die Schüler für zukünftige Vorstellungsgespräche zu sensibilisieren.

Wie die Organisatoren Bettina Weidinger, Peter Wochner und Timo Gramlich betonten, handelte es sich bei dem Simulationstraining um die praktische Ergänzung der im Projekt BORS (Berufsorientierung an der Realschule) sowie im Themenblock „OIB“ (Orientierung in Berufsfeldern) erworbenen Theoriekenntnisse. Sie sprachen von einem „Erfahrungsgewinn für die Jugendlichen“ und merkten an, dass die Rückmeldungen der Personaler Gutes stärken und etwaige Fehler ausmerzen können: „Wenn ein Vorstellungsgespräch im wahren Leben nicht optimal abläuft, erhält man die Absage. Hier aber gibt es konstruktive Kritik, die den Schülern dann zu gute kommen, wenn sie sich im Sommer für eine Lehrstelle bewerben“, resümierte Gramlich. „Auch alle Ausbilder sind sich einig, dass dieses Projekt zukunftsfähig ist und definitiv für die nächsten Schuljahre beibehalten werden soll.“

Auch unter den Schülern kam es gut an, wie etwa Zeynep erklärt: „Ich empfand es als sehr interessant ein Feedback zu meiner Persönlichkeit, dem Vorstellungsgespräch und meiner Bewerbungsmappe zu bekommen, um für meine berufliche Zukunft und den Berufseinstieg gut gerüstet zu sein.“ Ihre Mitschülerin Ida konnte dem Projekt ebenso nur Positives abgewinnen: „Toll war die angenehme Atmosphäre, die während des Vorstellungsgesprächs herrschte. Ich konnte Erfahrungen sammeln und kann nun gut vorbereitet in meine Bewerbungsphase starten.“ ad