Hardheim

Radlertag Angebote von der Quelle bei Ahorn bis zur Mündung bei Bürgstadt / Hauptstation war in Hardheim auf dem Schlossplatz / Aktion der IG „Mühlenradweg“

Werbung für das Erftal und den Radsport

Archivartikel

„Vollauf zufrieden“ mit der Resonanz auf den „Radlertag im Erftal von der Quelle bis zur Mündung“ ist Manfred Böhrer, Vorsitzender der Interessengemeinschaft „Mühlenradweg“ Hardheim.

Hardheim. Ziel der Veranstaltung am Sonntag war es, den Bekanntheitsgrad des Erftal-Radweges zu steigern, zu dem erst jüngst eine extra Landkarte herausgekommen ist (die FN berichteten). Geworben wurde im Rahmen des „Radlertages“ für den Erftal-Mühlenradweg und dessen landschaftliche Schönheiten. Es sollte aber auch auf die Notwendigkeit aufmerksam gemacht werden, die noch vorhandene Lücke zwischen Erfeld und Gerichtstetten zu schließen.

Nach dem etwas zaghaften Start am Sonntagmorgen mit dem Aufbruch der Hardheimer Mitglieder der IG „Mühlenradweg“ zur Fahrt in Richtung Maintal stieg die Zahl der Radler im Verlauf des gesamten Sonntags ob der Vielfalt der auf dem Radweg gebotenen Möglichkeiten gewaltig an. So auch auf dem Schlossplatz in Hardheim als möglichem Startpunkt und Abschlussziel am Brunnen unter den Linden bei guter Bewirtung durch die Aktiven der IG „Mühlenradweg“. Aber auch auf der gesamten Strecke waren verschiedenste Einkehrmöglichkeiten geboten.

Fahren konnten die Radler länder- und landkreisübergreifend – je nach Wunsch – die von ihnen gewählten Strecken zwischen Buch am Ahorn (Quelle der Erfa) bis zur Mündung bei Bürgstadt in den Main. Im oberen wie im unteren Bereich des Erftals, als im badischen wie im bayerischen Teil, herrschte reger Betrieb

Geboten war unterwegs vielerlei, und allein schon die herrliche Frühlingslandschaft in ihrer Blütenpracht konnte die Radfahrer zum Schwärmen bringen. Von ihr zeigten sich selbst die Teilnehmer angetan, die die sportliche Aktivität in den Vordergrund stellten.

Hilfreich waren die Hinweise der IG „Mühlenradweg“ auf die vielen früheren und heute noch, teils in veränderter Form bestehenden Mühlen (insgesamt waren es 19) und natürlich auf die Einkehrmöglichkeiten.

Zum Auftakt des Radlertags hieß Manfred Böhrer als Vorsitzender der IG „Mühlenradweg“ insbesondere die Radfahrergruppe des eigenen Vereins mit Kurt Saffri an der Spitze willkommen, bevor diese aufbrach zu ihrer Fahrt auf dem Mühlenradweg bis ins Maintal nach Bürgstadt. Eine zweite Gruppe beschränkte sich auf eine etwas kürzere Strecke.

Manfred Böhrer wie die anderen Akteure der IG „Mühlenradweg“ standen im Verlauf des Vor- und Nachmittags allen ratsuchenden Radfahrfreunden mit Hinweisen, Ratschlägen und Empfehlungen zur Verfügung.

Mit zwei besonderen Angeboten wartete die IG „Mühlenradweg“ unter Leitung des passionierten und schon profihaft auftretenden Mountainbike-Liebhabers Sascha Herwig auf. Dieser bot zwei unterschiedliche Mountainbike-Touren an: eine über drei Stunden dauernde und anspruchsvollere Tour für Einsteiger, an der 20 Personen teilnahmen, sowie eine anspruchsvolle Tour mit ebenfalls 20 Teilnehmern.

Unterwegs war zudem eine Radfahrgruppe des Odenwaldklubs Hardheim.

Im Verlauf des Nachmittags füllte sich dann der Schlossplatz „unter den Linden“ mehr und mehr mit Radfahrern, aber auch mit Besuchern aus der Erftalgemeinde, die von dem mit vielen Einsatzkräften unterbreiteten gastronomischen Angebot und der Möglichkeit zum gemütlichen Verweilen gern Gebrauch machten.

Zum Ausklang gab es eine Verlosung von Preisen, wobei sich Erika Leuchs, Felix Käflein und Alexandre Ost über die gestifteten Kleinpreise ebenso freuten wie Egid Bauer (Buchen) über einen Gutschein der Wohlfahrtsmühle, Günther Ullrich (Gerichtstetten) über einen Gutschein eines Gasthauses in der Gesamtgemeinde und Ute Brosch (Hardheim) über eine erklecklichen Betrag zur Nutzung bei einem Fahrradhändler.

Dankesworte richtete Manfred Böhrer an alle Stifter von Preisen und all diejenigen, die zum Gelingen des „Radlertages im Erftal“ beigetragen haben, der unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Hardheim stand.. Z