Hardheim

Thema Sportplatzbewässerung Antrag des SC Erfeld

Zuschuss für neue Beregnungspumpe

Hardheim/Erfeld.Der SC Erfeld erhält für den Austausch der Beregnungspumpe zur Sportplatzbewässerung auf seinen Antrag hin einen Zuschuss von 1750 Euro von der Gemeinde. Die neue Pumpe kostet 4700 Euro. In der Diskussion in der Gemeinderatsitzung ging es unter anderem darum, ob die Kosten für einen Pumpenaustausch in der Aufwandspauschale (jährlich 1700 Euro) eingeschlossen sind oder nicht, die die Gemeinde den Vereinen für die Sportplatzunterhaltung zahlt. „Für so einen Fall gibt es noch keine verbindliche Regelung“, so Kämmerer Bernd Schretzmann.

Der Gemeinderat legte deshalb auf Anregung mehrerer Gemeinderäte eine genaue Definition fest: Künftige sind Maßnahmen an der Platzbewässerung einschließlich des Austauschs und der Reparatur von Pumpen sowie des Neuerwerbs von Geräten und der Einrichtung von Berieselungsanlagen bei sämtlichen Sportanlagen der Gemeinde generell durch die jährlichen Aufwandspauschalen abgegolten. Gleiches soll künftig auch für Flutlichtanlagen gelten. Zu diesem Zweck werden derzeit noch verschiedene Anlagen auf einen sicherheitstechnisch einwandfreien Zustand gebracht, so dass eine Übergabe in die Obhut der Vereine erfolgen kann.

Torsten Englert sprach die steuerrechtliche Handhabung an. Erfeld Ortsvorsteher Thomas Leithold lobte Kämmerer Bernd Schretzmann für die „ausgewogene und objektive Begründung des Sachverhalts“ in der Sitzungsvorlage. Der SC Erfeld könne mit dem Zuschuss zufrieden sein.

Hintergrund

Dem Antrag des SC Erfeld stimmte das Gremium vor allem deshalb zu, weil die Gemeinde auch in Schweinberg Kosten übernommen hat: 2018 war die Förderpumpe an der dortigen örtlichen Wasserentnahmestelle ausgefallen. Der Gemeinderat beschloss, die Entnahmestelle – unter anderem auch zur Aufrechterhaltung der Sportplatzbewässerung – aufrecht zu erhalten. Da der FC Schweinberg mittel- bis längerfristig den Einbau einer Berieselungsanlage auf dem Sportplatz vorsieht, wurde die Pumpenleistung entsprechend angepasst. Alles in allem entstanden dadurch Mehraufwendungen von rund 6000 Euro, die die Gemeinde getragen hat. i.E.