Heilbronn

Bundesgartenschau Heilbronn 2019 Geländevorstellung von Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken, Landkreis und Handwerkskammer

Als spannende Region präsentieren

Archivartikel

Heilbronn.Nach langen Vorplanungen stellten nun die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF), der Landkreis Heilbronn und die Handwerkskammer Heilbronn-Franken, stellvertretend für alle Partner, die Geländepräsentation der Region Heilbronn-Franken auf der Bundesgartenschau 2019 öffentlich vor. Am Nord-Eingang der Bundesgartenschau (Buga) wird in den nächsten Monaten kräftig gewerkelt: es entstehen zwei Pavillons, ein bühnenähnlicher Bau als „Schaufenster der Region“ und das „rote Band“, welches sich als optisches Highlight quer über das Gelände schlängelt und den Besuchern viele Möglichkeiten bietet, die Region Heilbronn-Franken auf eigene Faust zu entdecken.

„Ein Gesamtkunstwerk“

„Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ist einzigartig – ein Gesamtkunstwerk in seiner Verbindung einer klassischen Gartenausstellung mit einer Stadtausstellung, in ihrer Vielfalt der Themen sowie in ihrer regionalen Ausrichtung. Mit dem ,Schaufenster der Region’ und dem ,roten Band’ können wir als Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken diese einzigartige Vielfalt, für die die Qualitätsmarke ,Made in Heilbronn-Franken’ steht, ideal präsentieren“, freut sich Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel auf den Beitrag der regionalen Partner.

Eine spannende und informative Wegeführung des Besuchers durch das Innere des Pavillons des Landkreises Heilbronn lasse keine Wünsche und Fragen offen. Der Landkreis Pavillon lädt zum Entdecken ein und belohnt jeden Neugierigen mit einer spektakulären Filmvorführung, bei dem der Besucher, getragen von den Schwingen eines Adlers, durch das Heilbronner Land „geflogen“ wird.

Auch im Außenbereich wird die kulturelle und touristische Attraktivität des Landkreises durch sogenannte „Icon-Frames“ für den Besucher erlebbar gemacht. Dazu sagt Landrat Detlef Piepenburg: „Der Landkreis hat sich aufgrund der räumlichen Nähe zur Buga schon sehr früh zu einem eigenen Geländebeitrag auf der Buga bekannt. Schön, dass nun auch die weiteren Akteure aus der Region Heilbronn-Franken sich im direkten Umfeld des Landkreispavillons mit eigenen Beiträgen einbringen. Durch diese unmittelbare Nähe bietet sich eine hervorragende Möglichkeit, die Region als Ganzes zu präsentieren. Der Beitrag des Landkreises im Speziellen wird die Stärken als Wirtschafts- und Forschungsstandort, in Kultur und Freizeit sowie als Lebensstandort in den Vordergrund stellen.“

Der vom Heilbronner Architekturbüro Herzog & Herzog entworfene Pavillon greift schon optisch die Vielseitigkeit und das handwerkliche Geschick der zahlreichen Gewerke des Handwerks auf.

Vielfalt des Handwerks

Im Inneren können die Buga-Besucher an 173 Tagen auf rund 170 Quadratmetern das Handwerk entdecken. Freuen dürfen sich die Besucher schon jetzt auf die Ausstellung „Vielfalt des Handwerks“ und die Live-Präsentationen von Betrieben und Innungen. Denn der Pavillon bietet den vielen Handwerks-Betriebe in der Region die Möglichkeit, sich und ihr Handwerk vor Ort zu präsentieren. Darüber hinaus wird das Handwerk mit verschiedenen Aktionen und Angeboten um Nachwuchs werben.

„Die Handwerkskammer will die einmalige Gelegenheit der Bundesgartenschau nutzen, um auf die Attraktivität des Handwerks aufmerksam zu machen. Deshalb bauen wir einen ansprechenden Holzpavillon, in und um den wir das Handwerk in all seinen Facetten präsentieren werden“, unterstreicht Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Der Pavillon ist gleichzeitig Startpunkt des „roten Bandes“, welches als verbindendes Element zwischen allen baulichen Einrichtungen auf dem Gelände gilt.

Die thematische Überschrift der Geländepräsentation der Region Heilbronn-Franken kommt nicht von ungefähr: Wein und Kulinarik, Oskar-Gewinner, Tüftler und Denker, ein starkes Handwerk, Flüsse und Naturlandschaften, Bildung und Forschung, Weltmarktführer, abwechslungsreiche Freizeitangebote Die Vorzüge der Region sind schier unendlich und lassen sich gemeinsam treffend unter dem Motto „Made in Heilbronn-Franken“ zusammenfassen. „Die Region Heilbronn-Franken braucht sich in keiner Weise zu verstecken – unabhängig vom Themengebiet. Und so selbstbewusst wollen wir uns gemeinsam als spannende Region den Besuchern der Bundesgartenschau präsentieren“, sagt WHF-Geschäftsführer Dr. Andreas Schumm.

Um die genannten Themen zu transportieren, haben sich die Partner des Beitrags zusammen mit den Architekten von Herzog & Herzog und dem sogenannten „roten Band“ etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Große Überschriften posaunen überraschende Informationen und Fakten über die Region geradezu hinaus. Integrierte Exponate, spannende Hörbeiträge und typische Sounds der Region, Kurzfilme und eine eigene Webseite lassen dem Besucher viel Spielraum, die Region besser kennenzulernen. Das „Schaufenster der Region“ rundet das Besucherangebot der Region Heilbronn-Franken ab. Unterstützt durch die Bürgerinitiative pro Region Heilbronn-Franken e.V. bietet das „Schaufenster“ als Bühne den Städten und Gemeinden, Landkreisen, darunter auch der Main-Tauber-Kreis, Tourismusorganisationen, hier ist das Liebliche Taubertal und Odenwald vertreten, Unternehmen oder Vereinen aus der Region die Möglichkeit, sich den Buga-Besuchern zu präsentieren.

Dass eine Bundesgartenschau vor allem Aufmerksamkeit für die Gastgeber-Stadt mit sich bringt, liegt auf der Hand. Dass eine Bundesgartenschau aber auch für die Region ein enormer Mehrwert darstellt, ist allen Partnern und auch Hanspeter Fass, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2019 GmbH bewusst, der dies so zusammenfasste: „Wir freuen uns sehr, dass sich die einzelnen Partner im Beitrag „Made in Heilbronn-Franken“ unter einem Dach zusammengeschlossen haben. Für die Buga ist das ein sehr wichtiger Beitrag, weil durch ihn die Verbindung mit der Region zum Ausdruck kommt.“