Heilbronn

Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss Renate Heinisch von 2018 bis 2020 Mitglied

In neuen Funktionen tätig

Archivartikel

Boxberg/Brüssel.Renate Heinisch, Boxberg, ist im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA in neuen Funktionen für die Amtszeit 2018 bis 2020 tätig.

Renate Heinisch, seit 2002 Mitglied im EWSA, hat in dieser Zeit den Dialog mit dem European Health Parliament (EHP) begonnen. Es sind dies 50 junge Menschen aus allen Mitgliedstaaten, die Empfehlungen zur Zukunft der Europäischen Gesundheitspolitik erarbeitet haben.

Diese Vorgaben werden nun im EWSA diskutiert und in Aktionen umgesetzt. „Wichtig ist mir besonders der Bereich Antibiotica und Impfen, so Renate Heinisch, die gerade einen Bericht im EWSA erarbeitet zur „EU-weiten Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von durch Impfung vermeidbaren Krankheiten“

Der Gesundheitsbereich ist in der Fachgruppe SOC (Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft) und der Fachgruppe INT (Binnenmarkt, Produktion und Verbrauch) verankert in denen Renate Heinisch Mitglied ist.

Daneben ist sie in der Arbeitsgruppe „Freie Berufe“, in der IT (Information Technology) Gruppe und in CCMI (Beratende Kommission für den industriellen Wandel), sowie dem gemeinsamen Beratenden Ausschuss EU-Chile.

Der Italiener Luca Jahier wurde zum 32. Präsidenten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) in der Plenartagung im April gewählt, der die organisierte Zivilgesellschaft auf EU-Ebene vertritt.

Der neue Präsident legte in einer Rede die vier Prioritäten seines Programms dar: nachhaltige Entwicklung, Förderung des Friedens, Stärkung der Rolle der Kultur und der Jugend Europas eine Stimme verleihen.

„Ich lade Sie alle dazu ein, sich gemeinsam mit mir für ein starkes zivilgesellschaftliches Engagement im Interesse einer nachhaltigen Zukunft Europas einzusetzen. Ich lade Sie ein, gemeinsam mit mir von einem revitalisierten Europa zu träumen und auf eine zweite europäische Renaissance hinzuarbeiten!“ - mit diesen Worten wandte sich Präsident Jahier an die 350 Mitglieder des EWSA, der bei der Ernennung seines neuen Präsidiums viele Führungspositionen mit Frauen besetzt hat.

Dem EWSA gehören 350 Mitglieder aus 28 Mitgliedstaaten an. Die Mitglieder werden auf Vorschlag der Regierungen der EU-Mitgliedstaaten vom Rat der Europäischen Union für eine Amtszeit von fünf Jahren ernannt. Sie arbeiten dann unabhängig im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU. Diese Mitglieder sind keine Politiker, sondern Arbeitgeber, Gewerkschafter und Vertreter aus verschiedenen Bereichen wie Landwirtschaft, Verbraucher- und Umweltschutz, Sozialwirtschaft, KMU und freie Berufe sowie Vertreter von Behindertenverbänden und von Vereinigungen, die für den Freiwilligensektor, die Gleichstellung, die Jugend, die Älteren Menschen, Wissenschaft und Forschung usw. eintreten.

Die letzte Priorität besteht darin, junge Menschen zu den vornehmlichen Akteuren des Wandels zu machen und ihnen den Platz und die Stimme zu geben, die sie verdienen.