Höpfingen

Wanderung Tour von 18,5 Kilometer zu drei Dreimärkern rund um den Höpfinger Ortsteil

AG Freizeitsport erkundete die Grenze um Waldstetten

Waldstetten.Rund 70 Teilnehmer starteten am Sonntagmorgen bei herrlichem Sonnenschein zu der Erkundung der Gemarkungsgrenze von Waldstetten. Treffpunkt war an der Waldhütte am Brunnenberg, wo Alois Heffner die neugierigen Wanderer begrüßte und kurz den Streckenverlauf erklärte.

Zuerst ging es Richtung Bretzingen, wobei man nach etwa 15 Minute die Grenze erreichte. Im Gewann „Rosenberg/Ressen“ ging es steil bergab ins „Bretzinger Tal“ über den Seltenbach und Landstraße L 577. Nach einen kurzen steilen Aufstieg durch die alten Weinberge durchwanderten die Gruppe das Gewann „Eichle, Stein und Forst“. Auf einem freien Steinriegel konnte man einen schönen Blick ins „Waldstetter Tal“ genießen.

Im Gewann „Hardheimer Höhe“ gelangten die Wanderer zum ersten Dreimärker Bretzingen-Höpfingen-Waldstetten. Durch das Gewann „Häusern“ entlang der Höpfinger Grenze überquerten sie dann die Gemeindeverbindungsstraße Höpfingen-Waldstetten.

Vorbei an den Senklöchern in Gewann „Sebental“ ging es Richtung „Walldürner Höhe“, wo die Wandergruppe nach zweieinhalb Stunden die erste Rast einlegte. Nach einer Stärkung aus den Rucksack und frischen Getränken, von Manfred Heffner organisiert, führte der Weg über die Landstraße L 577 weiter den Grenzweg entlang ins Gewann „Bulach“ zum zweiten Dreimärker Walldürn-Altheim–Waldstetten.

Weiter durch schöne Mischwälder an der Altheimer Grenze entlang erwartete Manfred Heffner die gruppe am Schnittpunkt „Blauer Weg“ erneut mit kühlen Getränken zu einer kleinen Verschnaufpause. Vorbei an den Buchenwäldern in „Siebenbatzen“ und „Hundsrück“ durch das „Päppental“ und die „Pfaffensteige“ erreichten man den dritten Dreimärker Altheim-Erfeld-Waldstetten.

Am Gewann „Birken“ hatte die bunt gemischte Gruppe nun einen herrlichen Ausblick auf den letzten Teil der Grenze und auf den Zielpunkt, den Brunnenberg. Vorbei am „Speierlisbaum“, „Erfelderbrünnlein“ über die Straße nach Erfeld ging es zuerst nochmals bergab ins „Renntal“ und wieder hinauf zum Einstieg an der „Hinteren Straße“.

Dann war es geschafft – die Wanderer hatten die rund 18,5 Kilometer lange Ortsgrenze umwandert. Erschöpft, aber rundum zufrieden mit den neuen Erkenntnissen und Informationen von der 1872 vermessenen Gemarkung, ließen sie den schönen Wandertag mit einem gemütlichem Beisammensein ausklingen. Alois Heffner