Höpfingen

Heimatverein Höpfingen Spannende Zeitreise in die Wirtschaftswunder-Jahre / Gewinner des Malwettbewerbs „Gruß aus Höpfingen“ gekürt

Ausflug in die „goldenen Fünfziger“

Archivartikel

Höpfingen.Als „Wirtschaftswunderzeit“ stehen die 1950er-Jahre bis heute stellvertretend für eine turbulente wie interessante Epoche der deutschen Geschichte. In diese konnten am „Tag der Deutschen Einheit“ die zahlreichen Besucher der „Zeitreise“ des Heimatvereins tauchen, in deren Rahmen auch die Gewinner des Malwettbewerbs „Gruß aus Höpfingen“ gekürt wurden.

Während in der Bürgerstube im Alten Rathaus die Damen der „Spinnstube“ Kaffee und Kuchen sowie mit Hawaii-Toast, „Blootz“ und „Zemmetli“ mit Apfelbrei oder Quetschekompott diverse an die „goldenen Fünfziger“ erinnernden Köstlichkeiten servierten, konnte manches gute Gespräch geführt werden. Die Küchencrew stand unter der Regie von Marie Böhrer. Gekocht wurde zum Teil im „Königheimer Höflein“, die Gesamt-Organisation lag in den Händen von Birgid Ott.

Im Obergeschoss waren die interessanten, unter anderem an die einstmals bedeutende Ziegelhütte Böhrer und Kaiser, die Schule, das traditionsreiche Steinmetz-Handwerk sowie das kirchliche und gesellschaftliche Leben Höpfingens in alten Zeiten erinnernden Exponate des nach langer Zeit erstmals wieder geöffneten Museumsspeichers einen Blick wert. Besucher aller Altersklassen konnten sich ein Bild über die Vergangenheit zeichnen oder alte Erinnerungen aufleben lassen.

Am Nachmittag nahm Bürgermeister Adalbert Hauck als Vorsitzender des Heimatvereins die Siegerehrung des Malwettbewerbs vor. Die Aufgabe bestand für die zwischen drei und neun Jahre alten Künstler darin, an zwei Nachmittagen im Juli eine Postkarte zu gestalten. „Dabei ging es nicht nur um möglichst schöne, sondern eher um besonders originelle und kreative Ansichten dessen, wie der Nachwuchs seine Heimatgemeinde Höpfingen sieht und mit einem Postkartengruß anderen vorstellen würde“, führte Hauck aus.

Er freute sich über die große Zahl von 24 Teilnehmern, die mit Mehrfach-Abgaben 33 „richtige Kunstwerke“ eingereicht und viel Liebe zum Detail sowie zu ihrer Heimat unter Beweis gestellt hatten. Ihnen dankte Hauck ebenso wie der aus Brigitte Liebler sowie Helga und Rainer Wagner bestehenden Jury, die den Impuls zum Wettbewerb gegeben und die Mal-Nachmittage im Sitzungssaal des Rathauses geleitet hatte.

Ausgezeichnet wurden anschließend Paula Sauer (Preis Altersklassevier Jahre), Phil Geier, Niklas Sauer, Jessy Schwab und Antonia Nied (Preise Alterklasse fünf Jahre), Poon Bronnbauer (Sieger und Preis Altersklasse sechs Jahre), Tyra Lindenau, Leela Walter, Hedda Dargatz, Svenja Weidner und Mia Rathmann (Preise Altersklasse sechs Jahre), Sanna Keimig und Ludwig Sauer (Sieger Altersklasse sieben Jahre), Tim Kraft, Johannes Nied, Lina Sauer, Amalia Volk und Emily Schulze (Preise Altersklasse sieben Jahre), Gloria Engler (Sieger Altersklasse acht Jahre) und Marlene Dörr (Preis Altersklasse acht Jahre) sowie Selina Häfner und Emma Sauer (Sieger Altersklasse neun Jahre), Johanna Seufert und Maya Sauer (Preise Altersklasse neun Jahre).

Eintritts- und Postkarten als Preise

Als Preise gab es Eintrittskarten für das Familienbad zusammen mit einer süßen Überraschung. Die Gewinner der Altersklassen erhielten jeweils zehn gedruckte Karten ihres es Siegerbilds überreicht.

Schließlich ist der „Gruß aus Höpfingen“ per Postkarte gerade im Zeitalter von E-Mails und WhatsApp-Nachrichten umso schöner. Erst recht, wenn er von begeisterten Kindern mit aus allen Motiven ersichtlicher Freude gezeichnet wurde.